Termine:Fundraising-Workshop II 2010

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Fundraising-Training für politische Projekte

Das nächste Fundraising-Training wird vom 25. September bis 2. Oktober 2010 in Mannsdorf stattfinden. Bewerben werden wir es auf der JANUN-Webseite und in der Finanzpool-Mailingliste. Die Anreise kann schon am Freitag Abend, den 24. September erfolgen, die Abreise ist auch am Sonntag, den 3. Oktober möglich.

Da das letzte Seminar schon anderthalb Monate vor Beginn ausgebucht war und wir eine Warteliste mit mehr als zehn Menschen hatten, haben wir eine zweite Veranstaltung noch dieses Jahr anberaumt. Bei Interesse an diesem Fundraising-Training schreibe eine E-Mail an Falk ÄTT greenkids.de[1].


Inhaltsübersicht


Seminarprogramm

Freitag
10.00 Uhr - Aufbau in den Räumlichkeiten

18.00 Uhr - Anreise der TeilnehmerInnen

  • Organisatorische Informationen (Essen+machen, Schlafen+Gast sein, Aufräumen, Selbstorga, Infowände, Schlüssel, TeilnehmerInnenliste)

19.00 Uhr - Abendessen

  • machen, essen, aufräumen
  • anschließend auch Essen für den nächsten Tag vorbereiten

22.00 Uhr - ggf. Containern fahren (mit einigen TeilnehmerInnen)


Samstag
8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Seminarbeginn

  • Programmüberblick
    • das Programm ist ein Vorschlag, eine Hilfestellung zur Orientierung - die TeilnehmerInnen können individuell auch einen anderen Arbeitsrhythmus wählen, sollten sich aber bewusst sein, dass viel Arbeit ansteht und ein straffer Zeitplan notwendig ist

10.30 Uhr - Vorstellungsrunde (pro Person: 2 Minuten für persönliche Vorstellung (wer, von wo, was sonst noch), dann 2 Minuten für inhaltliche Infos (Erwartungen an das Seminar, Hintergrundwissen))

12.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

13.30 Uhr - Einführung Geldorganisierung

15:15 Uhr - Pause

15:30 Uhr - Praxisteil des Einführungsworkshops

  • Überblick über mögliche Projektanträge
  • Runde: Wer will welche "kleinen" Anträge machen (pro Person: 2 Minuten)
  • Praxisteil "kleine" Anträge schreiben

18.30 Uhr - Abendessen

  • machen, essen, aufräumen

20.00 Uhr - Fortsetzung Praxisteil "kleine" Anträge schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

23.00 Uhr - Ende des offiziellen Teils


Sonntag
8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Überblick zur Vertiefungsphase + Fördermöglichkeiten

  • es wird eingestreute Theorieteile geben; Hauptschwerpunkt sind die Arbeitsphasen, in denen jede Person an einem eigenen Antrag arbeitet und dabei von den Coachs betreut wird
  • in den täglich bis zweitäglich stattfindenden Runden zum "Stand der Dinge" besteht die Möglichkeit sich mit allen kurz und knapp auszutauschen; die TeilnehmerInnen sollen sich zwischendurch gegenseitig helfen, einander ihre Entwürfe zeigen und sich gegenseitig unterstützen
  • erste vollständige Antragstexte sollten spätestens Mittwoch, besser schon am Dienstag vorliegen - die Coachs werden diese gegenlesen und in mehreren Korrekturdurchläufen immer mehr in die Tiefe gehen (3-5 Korrekturdurchläufe sind ratsam)
    • zunächst wird die Verständlichkeit / Schlüssigkeit des Textes geprüft und dazu Hinweise gegeben
    • ist das erfüllt, wird auf Vollständigkeit der abgefragten / erforderlichen Informationen gecheckt
    • erst danach kann sinnvoll eine inhaltliche / qualitative Tiefenprüfung gemacht werden
    • da erfahrungsgemäß nicht nach jedem Durchlauf gleich alle "Unebenheiten" gleich erfüllt sein werden, können mehr als drei Korrekturdurchläufe nötig sein
    • auch ein nicht so hochwertiger Antrag, wie er Ziel des Trainings ist, hat Chancen bewilligt zu werden; aber umso knapper die Förder-Etats sind, umso wichtiger ist die Qualität des Antrags; außerdem steigt mit der Qualität auch die Chance der Bewilligung unabhängig von der Begrenzung der Fördermittel; Ziel sind Anträge, die qualitativ den prüfenden Förderinstitutionen keine großen Spielräume für Kritik bieten
  • u.a. Youth in Action, Kinderhilfswerk

10.30 Uhr - Runde: Wer beantragt welches "große" Projekt? (pro Person: 5 Minuten)

11:25 Uhr - Pause

11.30 Uhr - Theorieteil: Konzeption

  • Wer macht das Projekt?
  • Wer ist formaler Träger?
  • Wo wird das Projekt gemacht?
  • Wann findet das Projekt statt? - Zeitraum, Dauer, Phasen (Vorbereitung, Durchbereitung, Nachbereitung)
  • Was wird gemacht? - Veranstaltungsart (Kongress, Kampagne, Seminar, Druck einer Publikation, Projekthaus)
  • Was wird gebraucht? - Material, Orte, Menschen
  • Wie wird das Projekt umgesetzt? - Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentationen, Methoden

12.30 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

14.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

16.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

19.00 Uhr - Theorieteil: Richtlinien

20.00 Uhr - Abendessen

  • machen, essen, aufräumen

22.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

23.00 Uhr - Ende des offiziellen Teils


Montag
8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Runde: Stand der Dinge (pro Person: 5 Minuten)

  • welche "kleinen" Anträge sind schon abgeschickt? Wo gibt es noch Probleme?
  • wie ist der Stand der "großen" Anträge? Gibt es Schwierigkeiten? Hattest du Erkenntnisse, die anderen TeilnehmerInnen weiter helfen könnten?
  • wie geht es dir gerade mit dem Seminar, der Gruppe, den Umständen?

11.00 Uhr - Theorieteil: Träger + Rechtsformen

  • Träger braucht mensch für jeden Projektantrag: natürliche Personen, gemeinnützige NGO, informelle Gruppe, Behörde etc.
  • gemeinnützige NGOs müssen in der Regel Dokumente vorweisen: Registerauszug, Satzung, Freistellungsbescheid, eventuell auch Umsätze des Vorjahres
  • oft ist es gut auf einen gemeinnützigen Verein für Projektanträge zurückgreifen zu können - Vereine bedeuten aber auch Aufwand über den Antrag hinaus (Buchführung, Steuererklärung, Formaliakram)
  • manche Anträge können nur bestimmte Träger stellen etc.

12:00 Arbeitsphase

14.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

16.00 Uhr - Theorieteil: Haushalt

17.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

20.00 Uhr - Abendessen

  • machen, essen, aufräumen

22.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

23.00 Uhr - Ende des offiziellen Teils


Dienstag
8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Runde: Stand der Dinge (pro Person: 5 Minuten)

  • wie geht es dir gerade?
  • wie weit ist dein Antrag? Wo hast du noch Probleme? Hast du Tipps für Andere?

11.00 Uhr - Theorieteil: Projekttitel

  • die Chancen auf Bewilligung eines Projektantrags steigen, wenn es einen herausstechenden guten Titel gibt


12.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

14.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

16.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung
  • Erste mal Anträge Lesen lassen

20.00 Uhr - Abendessen

  • machen, essen, aufräumen

22.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

23.00 Uhr - Ende des offiziellen Teils


Mittwoch
8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Runde: Stand der Dinge (pro Person: 5 Minuten)

  • wie geht es dir gerade?
  • wie weit ist dein Antrag? Wo hast du noch Probleme? Hast du Tipps für Andere?

11.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

14.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

16.00 Uhr - Theorieteil: Vereinsgründung und -organisation

17.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

20.00 Uhr - Abendessen

22.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

23.00 Uhr - Ende des offiziellen Teils


Donnerstag
8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Runde: Stand der Dinge

  • wie geht es dir?
  • wie weit ist dein Antrag? Wo hast du noch Probleme? Hast du Tipps für Andere?

11.00 Uhr - Theorieteil: Abrechnung

  • Belege zusammenstellen, Richtlinen im Auge behalten, Konsequenzen für den Träger, Projektbericht

12.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

14.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

16.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

20.00 Uhr - Abendessen

  • machen, essen, aufräumen

22.00 Uhr - Workshop: kritischer Umgang mit Fördermitteln (Diskussion)

23.00 Uhr - Ende des offiziellen Teils


Freitag

8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Runde: Stand der Dinge

  • wie geht es dir?
  • wie weit ist dein Antrag? Wo hast du noch Probleme? Hast du Tipps für Andere?

11.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

14.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

16.00 Uhr - Offener Workshop

18.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

20:00 Uhr - Abendessen

22.00 Uhr - Arbeitsphase: am eigenen Projektantrag schreiben

  • Pausen nach Selbsteinschätzung

23.00 Uhr - Ende des offiziellen Programmes

Samstag

8.00 Uhr - Frühstück machen

8.30 Uhr - Frühstück

  • einschließlich aufräumen

10.00 Uhr - Runde: Stand der Dinge

  • wie geht es dir?
  • was ist noch zu erledigen bis der Antrag fertig ist.

12.00 Uhr - Auswertung

14.00 Uhr - Mittagessen

  • machen, essen, aufräumen

16.00 Uhr - Aufräumen,

18.00 Uhr - Abreise


Skript des Einführungsworkshops in die Geldorganisierung für politische Arbeit

Diesen Skript hatten wir schon beim Fundraising-Workshop 2008 verwendet, hier befindet sich nun eine überarbeitete und aktualisierte Version.

Geldtöpfe

  1. staatliche Zuwendungen (Land, Bund, EU – in der Regel nur Ko-Finanzierung)
  2. allgemeine gemeinnützige Stiftungen
  3. Firmenstiftungen (auch gemeinnützig, aber an einem Unternehmen gekoppelt)
  4. Bildungsförderung/-gelder
  5. Verbände
  6. Förderpraxis


Staatliche Zuwendungen

  • Europäischer Strukturfonds
  • Youth In Action (Jugend in Aktion), Jugendförderung für Jugendgruppen bis 27 Jahre (Aktion 1.1); je nach Aktion bis zu 60.000 € (z. B. Internationale Jugendbegegnung); Abrechnung pro Kopf und Tag und pauschal, d.h. Quittungen sammeln, aber nicht extra Abrechnung machen
    • Aktion 1.2: Initialförderung für Jugendgruppen (5500 € bis ca.10000 € + Reisekosten)
    • Aktion 4.3: Trainings, projektvorbereitende Treffen, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Multiplikator_innen; für Vertiefungsarbeit
  • Umweltbundesamt (UBA, Bundesebene)
    • schwierig, dort Geld zu beantragen, hohe Professionalität erforderlich, hoher Aufwand um Kriterien zu erfüllen
  • Umweltministerium (Landesebene)
    • ebenso schwierig; Gelder meist verteilt, Unwille, dieses noch unter mehr Antragsteller_innen zu verteilen
  • Jugend- und Kulturämter (Regional-/Lokalebene)
    • oft hoher bürokratischer Aufwand
    • regelmäßige Projekte werden bevorzugt


Allgemeine gemeinnützige Stiftungen

  • Parteinahe Stiftungen (Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung)
  • Reemtsma-Stiftung
  • Dt. Bundesstiftung Umwelt
  • Dt. Umweltstiftung
  • Stiftung Umverteilen (Fond/ AG 3. Welt hier, bis 1000 €)
  • Rosa-Luxemburg-Stiftung (rls): linksradikale Politikarbeit, wenig Fördervolumen, Antikapitalismus als Förderkriterium
  • Heinrich-Böll-Stiftung: keine Ko-Finanzierung bei Beteiligung der rls, unterhält Landesstiftungen, bei regionaler Projektorientierung dort anfragen, bei bundesweiten Projekten bei der Bundesgeschäftsstelle
  • regionale Privatstiftungen von reichen Menschen, wo manchmal einfach Geld für lokale Projekte zu bekommen ist.
  • zur Suche von passenden Stiftungen:


Firmenstiftungen

  • Lotto-Stiftungen (Lotto, Landesstiftungen, unter Kontrolle der Landesregierungen, d.h. Themen die im Ministerium abblitzen, blitzen oft auch bei der Lotto-Stiftung ab)
  • Sparkassen-Stiftungen (Privatstiftungen der regionalen Sparkassen, eher bei regionalem Engagement für die Region, eher höhere Beträge) und andere Banken Stiftungen
  • Robert-Bosch-Stiftung, Tengelmann-Stiftung, Ikea-Stiftung, Veolia-Stiftung; Feigenblatt der Unternehmen, um greenwashing zu betreiben, aber manchmal durchaus interessant
  • Deutsche Bank Jugendfond (Youthbank): einfache Anträge bis 500 €; ein regionaler Jugendrat entscheidet - Werbung für die deutsche Bank!


Bildungsförderung/-gelder, Seminargelder

  • Politische Bildungsveranstaltungen auf Bund/Land/Regionsebene (in LSA ca. 10 € pro Kopf und Tag, MD ca. 7,50 € pro Tag, LNS ca. 12,50 €); Unterscheidung in Erwachsenen- und Jugendbildung; Ansprechbehörde: Landesjugendamt/ Landeszentrale für politische Bildung; Antragstellung sehr kompliziert, Nachweis der Ausgaben; bei Landesjugendamt Sachsen-Anhalt meist insgesamt ein Aktenordner


Verbände

  • Aktion Mensch: Zuschüsse für Jugendprojekte und Benachteiligtenförderung
  • Deutsches Kinderhilfswerk: konkret für Kinderthemen, relativ simple Antragstellung
  • Verbände: wenn Gruppe Mitglied im Verband ist, z. B. Landesjungendring kann mensch dort Töpfe angraben -> z. B. Landesjugendplan
  • NAJU & BUNDjugend: Zuschüsse von denen, v.a. für traditionelle Veranstaltungen wie JUKSS, Anti-Castor oder bei thematischer Nähe, z. B. Klimacamp
  • DGB oder andere Gewerkschaften, gerade für kleine Summe oft sehr einfach. Formlose Anträge möglich.

Förderpraxis

  • Aufwand der Antragsstellung ist abhängig von der Förderstelle: Negativbeispiel: Landeszentrale für politische Bildung; Positivbeispiel: DKHW
  • Unterschied zwischen formloser Antragsstellung & Formular
  • Abrechnungsbericht manchmal/meist notwendig
  • Professionalität zeigen; abhängig von Förderstelle;
  • Youth in Action: keine Professionalität gewünscht; Bundesmittel: hohe Professionalität gewünscht, dort bilden bewilligte Mittelanträge und durchgeführte Projekte Referenzen für spätere Anträge
  • Selbstbewusstes Auftreten ist förderlich, um den Antrag durchzubekommen


Bewilligungskriterien

  • Alter der Teilnehmer_innen/ des Antragsstellers
  • Wohnort der Teilnehmer_innen (Landesebene, Region, Wirkungsraum der Förderstelle)
  • gemeinnützige Einrichtung (e.V.) manchmal Kriterium, z.B. bei Stiftung Mitarbeit; nicht bei YiA, Initiativfonds der rls;
  • Satzungskriterium oder Zweckorientierung manchmal notwendig, z. B. Jugendhilfe, Umweltarbeit (steht in der Satzung unter gemeinnützige Ziele, meist §57 der Abgabenordnung des Landes)
  • Zeitraum & Fristen unterschiedlich, auch mal 1,5 Jahre; kurzfristig manchmal schwierig (vor allem bei Bundesstellen)
  • Erfordernisse: bei trägerbezogener Förderung: Vereinsregisterauszug, Anerkennungsbestätigung der Gemeinnützigkeit
  • Zeitpunkt (Finanzsituation der Geldgeber, Ereignisse wie Wahlen etc.)


Andere Finanzierungsquellen

  • Kampagnengelder: Vereine, die groborientierte Kampagnen am Laufen haben, geben Geld manchmal an Initiativen ab. Schwierig, weil intransparent, wer welche Kampagne wo laufen hat, keine Vergaberichtlinien, manchmal aber lukrativ, weil auch unbürokratisch und formlos. Häufig nur mit guten Kontakten und Beziehungen.
  • ASten, RefRat, StuRa (Studierendenausschüsse der Universitäten): unterschiedlich, manchmal nur für Studierende der jeweiligen Unis, manchmal mit Vergabekriterien, meist eher wenig Geld (bis 500 € häufig, manchmal aber auch mehr), häufig mit Vorsprechen verbunden, positiv wenn Mensch an dieser Uni studiert. Es gibt an den Unis (mit etwas weniger Geld) auch noch Fachschaften, die selbst weitere Gelder vergeben können.
  • Spenden einwerben bei Parteien, Stiftungen und Vereinen, Sponsoring und Spenden bei Firmen und Unternehmen (auch Sachspenden), z. B. bei Bio-Firmen
  • Bußgeldzuweisungen: aus Strafverfahren Geldstrafen förderungswürdigen Einrichtungen zuweisen, auch als e.V. sinnvoll, da die Gerichte meist Listen mit NGOs haben, die sie immer mal wieder bei Strafsachen bedenken
  • Bündnisse (Mietshäusersyndikat bei Projekthauskäufen im Rahmen des Mietshäusersyndikat, Kommunetöpfe für Kommunen)


Hilfestellungen

  • Praxisseminare: z.B. wenn ein Verein seine Steuererklärung macht, oder gerade beim Anträge stellen ist, gibt es manchmal die Möglichkeit, über die Schulter zu schauen
  • Auseinandersetzung mit Selbstorganisierung:
    • Schnorren
    • Containern
    • Selber machen
  • Verwertungsgesellschaften: VG Wort, VG Bild-Kunst
    • Institutionen, die über einen im Kaufpreis von Vervielfältigungsmedien enthaltenen Beitrag den Autor_innen Geld für Urheberschaften von Schriften etc. zukommen lässt; benötigt Wahrnehmungsvertrag mit o.g. Verwertungsgesellschaften, auch bei Internet-Veröffentlichungen (bei VG Wort nur mit eingefügtem Zähler)
  • Honorare abrechnen für Referent_innearbeit, zu Themen, an denen mensch ohnehin arbeitet, für Referent_innentätigkeit gibt's auch in Bezug auf Hartz IV Freibeträge
  • eigene Publikationen: Rezensionsarbeit, Austauschabonnements mit regelmäßig erscheinenden Zeitschriften, Austauschanzeigen mit anderen Zeitschriften
  • Artikel veröffentlichen: in Tageszeitungen, Fachzeitschriften etc. und Zeilenhonorar und Belegexemplar erhalten
  • Tausch von Abo gegen Sachspenden (bei Verlagen z.B. Bücher), die mensch über selbstorganisierte Büchertische wieder in Geld eintauschen kann
  • Soliparties organisieren, Voküs etc., um Aktion oder Projekt zu finanzieren
  • Gegenseitige Hilfe beim Antragschreiben: Finanzpool-Mailingliste
  • Infoportal zu Fördermitteln: http://finanzierungspool.de.vu


Praxisworkshop: kleine Anträge selber stellen


Richtlinien

  • legen fest, was, wie, wann und wer gefördert wird
  • Richtlinien sind oft in verklausuliertem "Beamtendeutsch" formuliert. Je nach Stiftung können die Richtlinien sehr detailliert (und kompliziert) oder sehr einfach formuliert sein. Um erfolgreich zu sein, sollte mensch sie gut gelesen haben.
  • besonders bei staatlichen Zuwendungen gibt es oft ausführlich und umständlich formulierte Richtlinien, die sich manchmal aus verschiedenen Dokumenten zusammen setzen (wegen gesetzlicher Regelungen auf verschiedenen Ebenen)
  • geregelt wird dort meist auch, inwiefern mensch vom Antrag abweichen darf (üblich: 20 % Abweichungen von Einzelpositionen zulässig, wenn mensch insgesamt die Maximalförderung einhält, also anderswo spart)
  • vor der Antragstellung sollten die zugrunde liegenden Richtlinien genau gelesen (und verstanden) werden; oft sind die Details entscheidend
  • wer: z.B. eingetragener Verein, Privatperson mit bestimmtem Abschluss, Institution mit Sitz an speziellem Ort
  • wie:
    • Anteilsfinanzierung, Fehlbedarsfinanzierung etc.
    • Festbetrag, Pauschalen, Anteile, Kostenbasis etc.
  • wann:
    • Antragstellung ganzjährig oder nur zu bestimmten Zeitpunkten möglich
    • Deadlines zur Antragseinreichung
    • Minimal- und Maximaldauer des Projekts
  • was/was nicht:
    • Personalkosten/Honorare, Reisekosten, Anschaffungen, Mieten, Investitionen etc.
    • Veranstaltungen, Bildungsmaßnahmen, Projekte etc.
  • Nachweispflicht:
    • innerhalb welchen Zeitraumes
    • Berichte
    • Belege, Unterschriftenlisten & andere Bestätigungen
    • Form des Nachweises (Formular, Bindung, Umfang)
  • Zuschusshöhe, Ratenzahlung, Liquiditätsnachweis, Trägernachweise
  • was ist mit dem Antrag einzureichen? (Referenzen, Pläne, Genehmigungen, Bestätigungen von Gruppenmitgliedern/Partnergruppen...)
  • Förderrichtlinien können auch die Phantasie beim Antrag-schreiben sehr gut anregen - wenn mensch weiß was die Förderinstitutionen wollen, können sie es auch bekommen und die Anträge kommen warscheinlicher durch ;)
  • Also: Richtlinien genau lesen und den Antrag entsprechend gestalten!


Träger und Rechtsformen

  • Träger einer Projektes muss nicht durchführende Gruppe sein
  • Träger muss immer sein, kann Verein sein, oder natürliche Person (= normaler Mensch)
  • bei NGO muss nachgewiesen werden, dass sie anerkannt ist etc. --> Satzung, Vereinsregister und Freistellungsbescheid
  • NGOs wird manchmal mehr Professionalität zugetraut, zieht bei Anträgen wo das sein soll
  • Vereine zu kennen ist immer gut, weil mensch sie oft braucht - z.B. Gemeinnützigkeit für Spendenanerkennung --> Workshop Vereinsgründung
  • Vereinsgründung: Kosten 100-150 €; im Normalfall rund 3 Monate bis Prozedere geschafft ist
  • regelmäßig anfallende Aufgaben:
    • Steuererklärung muss jährlich gemacht werden
    • ...
  • Trägerverein für Förderanträge sein heißt Aufwand und trägt das Risiko - es muss also ein Vertrauensverhältnis da sein oder aufgebaut werden
  • es gibt auch Genossenschaften, GmbHs, nicht eingetragenen Vereine und Stiftungen die gemeinnützig sind


Begriffslexikon: Ein kleiner Fachwortschatz für kryptische Richtlinienformulierungen

  • Fehlbetrag: Was ist ein Fehlbetrag?
    • gemeint ist wahrscheinlich die Fehlbetrags- bzw. Fehlbedarfsfinanzierung. Das bedeutet, dass der Teil der Gesamtkosten, der nicht anders finanziert werden kann, von der ZuwendungsgeberIn übernommen wird. In der Regel wird es dazu eine Maximalsumme geben, bis zu der der Fehlbedarf finanziert wird. --Falk 19:27, 22. Feb 2010 (CET)
      • Beispiel: Das Projekt hat Gesamtkosten von 50.000 EUR. Es gibt Einnahmen aus Eigenmitteln (5.000 EUR), Spenden (10.000 EUR), weiteren Fördermitteln (15.000 EUR) und durch den Verkauf von im Rahmen des Projekts erstellten Infomaterialien (2.000 EUR). Dann bleibt noch eine offene Summe von 18.000 EUR, die bisher nicht finanziert ist - das ist der Fehlbedarf oder Fehlbetrag. Wenn im Rahmen der Fehlbedarfsförderung mindestens 18.000 EUR bewilligt wurden, wird diese Summe also von der Zuwendungsgeberin übernommen. --Falk 19:27, 22. Feb 2010 (CET)


Theorieteil Haushalt

Mitschrieb1, "Haushalt" gibts hier nicht direkt als text, aber als PDF.

Abrechnungshinweise

Version 1

  • Finanziell
    • Belege einreichen (Kopien wenn nicht anderes gefordert)
    • Kategorien kenntlich machen
    • Finanzübersicht in Tabellenform
    • Begründungen für Abweichungen
    • Nach Fehlern überprüfen

Einfach ist dies Möglich mit OpenOffice Calc Zum Beispiel so:

Nummer Was Datum Summe Abrechnungsnummer Kategorie
1 Beamer 01.01.2010 1000 € JFE1 Anschaffungen
2 Bioladen Rechnung 03.01.2010 230 € JFE5 Essen
3 Briefmarken 05.01.2010 66 € JFE2 Kommunikation
4 Papier 08.01.2010 210 € JFE3 Verbrauchsmaterial
5 FoodCoop Rechnung 09.01.2010 JFE6 310 € Essen
6 Kugelschreiber 11.01.2010 JFWE4 30 € Verbrauchsmaterial

Dann mit der Formel =Summewenn(Bereich;"Bezeichnung";Summenbreich) zusammenrechnen lassen.

Anschaffungen 1000 €
Essen 540 €
Kommunikation 66 €
Verbrauchsmaterial 240 €
Summe 1846 €

Für das zusammenrechnen lautet die Formel natürlich =summe(Bereich)

  • Inhaltlich
    • Berichte schreiben
      • Abschlussbericht immer
      • Zwischenberichte wenn gefordert
    • Formulare ausfüllen die gefordert werden
  • Ergebnisse
    • Fotos
    • Broschüren
    • Schnippsel
    • Pressebereicht
    • Dokumentationen
    • erstelltes Material

ALLES VORHER SICHTEN OB ES GEEIGNET IST

  • Intern
    • inhaltliches klären, war das Projekt gut/erfolgreich
    • soziale, ist niemand unter die Räder gekommen ?
    • Vorbereiten und neue Methoden ausdenkne

==> Neues Projekt


Version 2

  • Belege aufheben (Adressat, Datum, Inhalte müssen passen)
  • Überblick über Ausgaben und verbleibendes Budget bewahren -->Ausgaben rechtzeitig (im Projektzeitraum) tätigen
  • Belege in D-Land müssen v.a. enthalten:
    • AusstellerIn (+Stempel+Unterschrift)
    • Rechnungsnummer
    • Steuernummer
    • ggf. AdressatIn + MWST/USt
    • Datum, Betrag, Klare Inhaltsangabe
  • Ausgaben (+ggf. Einnahmen) müssen im Abschlussbericht nachgewiesen werden (!) -->Belege passend zu beantragten Haushaltspositionen (und ggf. Zahlungsbelege, z.B. Kontoauszüge, Quittungen)
  • Nicht verwendete Mittel müssen schnell zurückgegeben werden, da sonst ggf. Zinsen gefordert werden können
  • Alle Unterlagen sammeln, aber nicht mehr einreichen als gefordert (Risiko minimieren)

Probleme mit der Kofinanzierung

-->Drittmittel/Zuschüsse anderer Institutionen

  • Einplanung von Kofinanzierung kann hilfreich oder notwendig sein, um Förderung zu erhalten
  • meist jegliche Zuschüsse anderer möglich (Ebenen beachten)
  • Problem: Kofinanzierung klappt eventuell nicht -->Loch im Finanzierungsplan
  • „Plan B“ nötig: Ersatz durch Eigenmittel, schnelle FöMi-Aquise, Parallelanträge, Verhandlung mit Zuwendungsgeber über Reduzierung der Abgaben


Woher Eigenmittel/-leistungen?

  • Bereitstellung von Infrastruktur (Räume, Fahrzeug, Technik etc.)
  • geldwerte Leistungen (Orga- und Unterstützungsarbeiten & ehrenamtliche Tätigkeiten, wie Layouten, Referate, Recherchen, Pressearbeit…)
  • Übernahme von Kosten (selbst oder durch Partner)-->z.B: Anteile Fahrtkosten oder andere Positionen
  • eigenes Geld, Geld von Umfeld/UnterstützerInnen


Workshop: Vereinsgründung und -organisation

verschiedene Trägerformen

  • (vgl. auch: ...)
    • GmbH - Grundstock 25.000€, Stimmrecht über Anteile, wenig flexibel, aufwendig
    • e.G. eingetragene Genossenschaft, kompliziert, kann sehr demokratisch sein, lohnt sich nur für große Projekte, ist Kreditwürdig
    • natürliche Personen: persönlich, informelle Gruppen - Haftung mit 100% Privatvermögen! der unterschreibenden Person
    • ... andere Rechtsformen wie z.B. britisches "limited", beschränkt auf 1 Pfund Einlagen - wegen Gleichbehandlung alle Rechtsformen im gesamten europäischen Raum anerkannt
    • Verein: relativ einfach zu gründen, Kosten ca. 50€, relativ viele Regeln festschreibbar, haftet außer bei Vorsatz
      • gemeinnützig: (nicht gleich mildtätig) Spenden können steuerlich geltend gemacht werden, muß keine Steuern zahlen
  • alle genannten Gruppen können gemeinnützig werden, außer natürliche Personen

Vereine

  • Schwerpunkt auf Verein, beschränkt auf deutsches Recht
    • Gründung:
      • mind. 7 Menschen, klein anfangen einfacher
      • treffen sich an beliebigen Termin = Mitgleiderversammlung
      • Protokoll mit Sitzungsleitung und ProtokollantIn und Liste aller Anwesenden (Name, wohnhaft in, Geburtsdatum und -Ort, mit Unterschriften)
      • Beschluss der Satzung
      • Ort, Zeit
      • Vorstand einzeln wählen
      • von Sitzungsleitung, ProtollantIn und einem/r Vorstandsperson unterschreiben
    • Mitgliederversammlung gibt Weisungen an Vorstand, der führt sie meist aus
    • nächster Schritt ist notarielle Bescheinigung, dass Verein eingetragen werden soll - mit Perso müssen Vertretungsberechtigte alle dort antreten, der Notar beglaubigt Schreiben, dass Verein bitte eingetragen werden soll mit seinem Siegel (erst dort unterschreiben!!) und berechnet rund 15 €
    • dann beglaubigtes Anschreiben, Satzung, Gründungsprotokoll und Beglaubigung (je Original und Kopie) und Bitte um Registerauszug an das Registergericht - ab jetzt dauerts zwischen 6 Tage und 6 Monate bis Antwort kommt, meist 1-3 Monate
    • ab dem Moment, wo Registerauszug da ist ist Verein eingetragen, besteht Haftung des Vereins
    • allgemein versuchen Ämter immer, Vereine in Standartformen zu pressen, es gibt aber viel Spielraum
    • Vereinssatzung kann nach ihrem Beschluss ans Finanzamt geschickt werden (auch vor Eintragung) um Gemeinnützigkeit zu beantragen
    • wenn die einmal besteht, läuft sie nicht von alleine wieder ab, kann aber aberkannt werden
    • es müssen keine Steuern gezahlt werden
    • Menschen müssen für ihre Spenden keine Steuren zahlen
    • viele Förderinstitutionen verlangen Gemeinnützigkeit

Satzung von Vereinen

  • Namen (einzigartig), Sitz (legt zuständiges Finanzamt fest) - dort muss "wesentliche Meinungsfindung" stattfinden, eventuell ist ländliche Gegend gut, weil Finanzämter da nich so gestresst von politischen Vereinen sind - sonst da wo Büro is
  • Ziele (Selbstlosigkeit) und Methoden, d.h.wie werden Ziele erfolgt
  • für Gemeinnützigkeit muss bestimmte Formel/Satz rein --> in Formularen im Internet nachsehen
  • können ruhig viele Ziele sein, mensch muss nich immer an allen arbeiten, es darf aber kein einziges der Gemeinnützigkeit entgegenstehen
  • Regeln zur Mitgliederversammlung: muss regelmässig stattfinden, z.B. einmal jährlich, alle müssen eingeladen werden, in bestimmter Art und Weide, in bestimmten Zeiträumen vorher (z.B. 4 Wochen) - dazwischen können immer Versammlungen sein, dort werden Vorstände gewählt
  • Vorstand muss es geben, mind. 3 Personen (Ausnahmen nur bei historischen Vereinen, Sondererlaubnis bei Verleihung vom Bundestag)- Hierarchiefreiheit z.B. dadurch, dass alle Mitglieder in den Vorstand gewählt werden
  • Regeln: Mitgliederaufnahme, -ausschluß, Quoten zu Entscheidungen, wie kann Ausflösung geschehen, was passiert mit Geld bei Auflösung (am besten anderen gemeinnützigen Verein), wer macht außen vertretungsberechtig ist (nur die dürfen Verträge eingehen, kann Vorstand sein), etc
  • alles nicht explizit geregelt wird, wird gemäß dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)gemacht
  • alle 7 oder mehr Gründungsmitglieder müssen Satzung unterschreiben

Vereinsführung

  • regelmässige Neuwahlen auf Mitgliederversammlung müssen sein, wenn es Veränderungen gibt müssen die dem Registergericht "zeitnah" mitgeteilt werden
  • Steuererklärung muß am Anfang jährlich gemacht werden, wenn Gemeinnützigkeit dauerhaft anerkannt ist muss sie nur noch alle 3 Jahre gemacht werden - in Zukunft digital
    • immer 1*Somstiges, dann alles andere in zwei Kategorien zusammenfassen
    • Tätigkeitsbericht über Wesentliche Aktivitäten des Vereins, ca.1-2 Seiten
    • Schwerpunkt der Tätigkeiten müssen sich auch in Finanzen niederschlagen
  • jede Neuwahl oder Satzungsänderung muss notariell beglaubigt werden, kostet also Geld
  • für ALLES müssen Belege gesammelt werden, die müssen 10 Jahre aufbewahrt werden
  • alle Projekte und Anträge aufbewahren --> zeigen können, das Ausgaben für gemeinnützige Arbeit verwendet wurden
  • Kontoauszüge aufbewahren
  • Spendenbelege müssen ab 100€ ausgestellt werden
  • Bargeldbuch (Datum, Summe, Zweck der Einnahme oder Ausgabe) für alle Bargeldaktivitäten, muss immer Tages-aktuell sein, bis zu 10 Barkassen sind möglich
  • Auslagerung von Barkasse an Externe ist möglich, dann muss Kassenbuch nicht beim Verein liegen
  • Mitgliederliste: wer ein-, austritt, muss immer aktuell sein, immer 1 Jahr aufbewahren
  • einfache Buchführung reicht aus
  • bei jeder Mitgliederversammlung Protokoll führen und Entscheidungen gemäß der Satzung treffen


Auswertungsrunde

Wir haben eine Semianrauswertung gemacht und dabei folgende Feedbacks bekommen:

  • Gruppengröße war passend für die Räumlichkeiten
  • Prozess des Fundraising schön und intensiv
  • Es war gut das es noch Rückzugsmöglichkeiten gab
  • Die suche nach dem richtigen Förderer war zu kurz
  • viele wichtige Sachen erfahren
  • Hilfe auch bei Anträgen die schon geschrieben/bewilligt wurden
  • Eindruck das ein Antrag mit über 100 000 € aus dem Rahmen des Seminars fällt
  • gut war das immer jemand da war der alles noch mal gelesen hat
  • nix zu meckern
  • Essen wurde Zeiteffizent besorgt
  • guter Eindruck
  • Am Anfang schwer reinzufinden insbesondere bei großen Anträgen
  • Ein Kochplan bei dem jeder einmal kocht wäre gerechter gewesen.
  • Entspannt
  • Dynamik war für Teilnehmer O.K.
  • Etwas wenig Ansprechpartner aufgrund der wenigen Teilnehmenden
  • gutes Feedback bei der Antragschreibung
  • Eigenes Projekt hat sich gut Entwickelt bei dem Seminar
  • Diskussionen und soziales neben dem Seminar war O.K.
  • Die kleine Gruppe war Optimal für die begrenzten Räumlichkeiten
  • Schönes Haus, schöner Garten
  • Das Leitungswasser war zu Chlorhaltig
  • für die kleine Gruppe was das Haus gut, aber für die Referenten wären mehr Teilnehmende gut gewesen.
  • dann hätte es mehr Dynamik gegeben
  • dann hätte man sich besser gegenseitig helfen können
  • Das Kochen hat gut geklappt und war unstressig.
  • Workshopteile waren gut mit interessanten Nachfragen
  • Problem das manche Dinge zu offen formuliert wurden um ein gutes Gewissen zu behalten
  • die kleine Gruppe hat der Arbeitsatmosphäre entgegengewirkt.
  • die Abgelegenheit war gut um mehr Anwesenheitszeiten der Teilnehmenden zu bekommen
  • Das mit Internet und Computern hat gut geklappt
  • schlechtes Wetter war besser zum Arbeiten
  • ein sortiertes Büro wäre besser zum arbeiten gewesen
  • unsortierte Schränke haben Zeit zum suchen verbraucht
  • Gratis Organisation wäre besser gewesen
  • Containerperspektive gibt es leider noch nicht.
  • Vorbereitung war nicht optimal/schlecht
  • Eine vorbereitende Mail mit allen Daten wäre schön gewesen
  • Die Verbesserungsideen vom letzten mal (z.B. Visualisierung) wurden nicht genutzt
  • Die Arbeitsgeschwindigkeit der einzelnen Teilnehmenden war sehr unterschiedlich ->damit auch die Bedürfnisse
  • Es wurde zu wenig auf die Bedürfnisse einzelner Teilnehmender eingegangen
  • Die Teamer waren zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt
  • Die Teilnehmenden wurden zu selten gefragt wie der Stand der Anträge sei
  • Die Dynamik war gering weil die Gruppe zu klein war
  • Alte Förderunterlagen wurden zu wenig als Hilfe benutzt
  • ca. 15 Teilnehmende wäre gut, dafür müssten aber die Räume umgestaltet werden.


  1. Zum Schutz vor automatischen Mailadressen-Robots, die nach Adressen suchen und diese dann mit Spam-Mails überfluten, ist diese Mailadresse für diese Robots unleserlich formatiert. Um eine korrekte Mailadresse zu erhalten muss ÄTT durch das @-Symbol ersetzt werden.