Schöner Wohnen:Offener Raum

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Die Utopie:

In Offenen Räumen gibt es keine formalen oder informellen Hierarchien. Die Menschen handeln hier eigenständig, gewissermaßen autonom; treffen gleichberechtigt, auf gleicher Augenhöhe, aufeinander und handeln dementsprechend Konflikte aus bzw. gehen nach diesem Prinzip Kooperationen ein. Kein Plenum, kein Vorstand oder HausrechtsinhaberIn bestimmt was zu geschehen hat oder nicht gemacht werden darf. Offene Räume sind keine Kollektive mit gemeinsamer Identität. Es sind Orte mit gleichem Zugang zu allen Ressourcen für alle.

Inhaltsübersicht

Was sind Offene Räume?

  • Orte, an denen Eigentumslogik und die Dominanz von Eliten und

CheckerInnen abgebaut werden.

  • Orte, an denen möglichst alle alles gleichberechtigt nutzen können.
  • Orte, die jedeR mitgestalten kann.
  • Orte, wo erstmal jedeR willkommen ist.
  • Orte, an denen mensch kein Plenum und keine Chefs "um Erlaubnis" fragen

muss, bevor mensch etwas machen "darf".

  • Orte, an denen gerade deshalb Transparenz wichtig ist. Das bedeutet, dass

jedeR Zugang zu allen den Ort betreffenden Informationen hat und ihm zur Verfügung stehende Informationen weitergibt. (Z.B. den Plan, irgendetwas zu bauen oder zu verändern, damit andere Menschen mitgestalten, Kritik üben und Einwände äußern können.)

  • Orte, an denen es keine festen Regeln gibt, sondern Leute sich absprechen und Vereinbarungen mit den Betroffenen aushandeln
  • Orte, die es Menschen ermöglichen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
ausführlichere Texte auf projektwerstatt.de: Offener Raum - Was ist das? - viel Material über Offene Räume ist dort verlinkt

(Gegen-) Argumente

  • mit manchcen Menschen (Nazis, Sexisten) möchte ich aber garnicht diskutieren
  • das kostet mir zu viel Energie, die ich in andere Projekte stecken könnte

Bedenken / (negative) Efahrungen

mehr Konfliktpotential

Praxiserfahrungen

Material

ungeordnete Linksammlung