Projekte:Werkstätten

Aus Schöner Wohnen
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Inhaltsübersicht

Werkstätten

Die Werkstätten sollen offen für alle sein und barrierefrei gestaltet werden und auch von kleinen Menschen genutzt werden können. Zum Beispiel könnten auch spezielle Kurse angeboten werden.

Die NutzerInnen der Werkstatt sind dafür verantwortlich, sorgsam mit vorhandenem Material umgzuehen und neue Materialien zu organisieren.

Literatur und Anleitungen sollten entweder in den Werkstätten selbst oder einer Leseecke bei den Werkstätten vorhanden sein.

Holzwerkstatt

(Daniel)

  • Platzbedarf: min. 50qm
  • Werkbänke mit Werkzeugkrams
  • als Grundlage, um das Haus auszubauen
  • Workshops
    • Bauworkshops: Palettenbetten, Spielzeug, Regale, Möbel allgemein, Ökogedöns
    • Fensterisolierworkshops

Elektrowerkstatt

  • zur Reparatur von Geräten und zum Bau und Experimentieren von eigenen Geräten

Metallwerkstatt

Werkzeug und Werkbank für Metallbearbeitung, vielleicht auch eine Schweißkammer und Lötkolben

Fahrradwerkstatt

(Kim+)

In der Fahrradwerkstatt sind Werkzeuge und Literatur vorhanden um einfache und knifflige Reparaturen selbst zu machen und so nicht abhängig von kommerziellen Fahrradwerkstätten zu sein. Nicht mehr gebrauchte Fahrräder und Fahrradteile vom Sperrmüll oder aus privaten Spenden bilden die Grundlage des Ersatzteillagers. Aber auch über Seminare kann Geld für Teile und Werkzeug organisiert werden. Regelmäßige Veranstaltungen rund ums Thema Radfahren wären toll, z.B. Grundlagenseminare, Aktionsräderbauwoche, "Mehr Platz als im Autokofferraum - Lastenrad- und Anhängerbau".

Kooperation mit Fahrrad & Verkehrs AG der Uni, Projekt autofreie Stadt wiederbeleben ("Braunschweiger Modell")

  • benötigter Platz: 50 - 100qm

Aktionswerkstatt

(Kim++)

  • Flächenbedarf: 50 m²

Eine Werkstatt mit vielen Materialen für kreative Aktionen, mit einem Raum, der Platz bietet um Transpis zu malen, Kostüme zu basteln und mehr und ein Lager mit Stoffen, Farben, Transpis und Kostümen zum Ausleihen, und vielem mehr.

Näh- und Stoffwerkstatt

Klamotten und natürlich auch andere Dinge reparieren und selbst nähen aus Stoffresten oder anderen Anziehsachen

  • in der Traumschule gibt's mehrere Nähmaschinen, die 'nur' repariert werden müssten.

Recyclingwerkstatt

Direktrecycling aus dem Müll durch Wiederverwendung

  • Die Idee ist, aus weg Geworfenem kreative neue nützliche Sachen herzustellen
    • z.B. Sitzmöbel und Tische aus Plastikflaschen

Musikwerkstatt

(30qm) Musikraum auf der Sonnenseite Ein Raum mit Computer, Schnitttechnik und Geräten zur Tonbearbeitung und Musikherstellung. Es wäre auch möglich, Instrumente dort aufzubewähren. Bei Bedarf könnten auch Proberäume eingerichtet werden.

Fotowerkstatt

Moe hat angeboten, eine Dunkelkammer einzurichten und Workshops für Kniffe und Tricks bei der Foto- und Filmentwicklung veranstalten. Dort soll es möglich, Filme selbst zu entwickeln und schicke Fotos herzustellen. Kim hat auch noch eine selbstgebastelte Lochkamera zum Ausleihen und Experimentieren. Diese benötigt Mittelformatfilme.

--> Und Moe führt das hier mal weiter aus:

Platzbedarf für eine Dunkelkammer würde ich pauschal mit 25-30m² ansetzen, hierbei sollte es einen Dunkelkammerbereich sowie einen Hellarbeitsraum (zur Print- und Negativbeurteilung sowie Schlusswässerung) geben. Eine Lichtschleuse müsste installiert werden, ist allerdings kein großer handwerklicher Aufwand. Die Räumlichkeiten sollten über Fenster verfügen, sodass die Belüftung leicht zu realisieren ist. Materialien wie z.B. Vergrößerer, Schalen etc. kann ich ohne größere Umstände besorgen. Ideal wären 2-3 große Becken, in denen die Schalen stehen können und überschwappende Chemie gesammelt wird. Ein Zugang zum Leitungswasser wäre ebenfalls unheimlich wichtig. Ingesamt könnten so bis zu 8 Arbeitsplätze entstehen, an denen gleichzeitig gewerkelt werden kann. Das einzige Manko bei der Einrichtung der Dunkelkammer wäre, dass diese keinesfalls komplett öffentlich sein kann. Dies hat primär den Grund, dass hier mitunter gesundheits- und umweltschädliche Chemikalien verwendet werden. Grobe Fahrlässigkeit kann hier gefährlich werden. Eine Optimallösung wäre ein aushängender Schlüssel und eine zu unterzeichnende Erklärung, dass die Person über das nötige Wissen verfügt. Ebenso müssten Chemikalien und Papiere angeschafft werden (alternativ: Nutzung nur bei Workshops mit Kostenbeteiligung, sonst nur bei Mitnahme eigenen Materials).

Im Autonomievertrag, der ja für das ganze Projekthaus mit der Stiftung abgeschlossen werden soll, müsste die Einschränkung der Offenheit klar formuliert werden. Ich kann gut verstehen, dass es da eine Beschränkung geben sollte, aber wäre dafür, solche Sachen wie "unterschreiben müssen" rauszulassen und sich etwas auszudenken, das eine Hürde des Zugangs setzt, aber trotzdem Offenheit ermöglicht. -- Falk 19:37, 8. Jul 2007 (CEST)
Eine Unterschrift ist insoweit sinvoll, als dass sie auch uns schützt. Benutzt jemand die Dunkelkammer und zieht sich möglicherweise gar schwere Verletzungen (Konzentrate gelangen ins Auge, werden verschluckt) zu, könnte er auf Schmerzensgeld klagen, grob fahrlässiges Handeln unsererseits wäre u.U. gegeben. Deswegen halte ich es für sinvoll und plädiere auf jeden Fall dafür. In solchen Fällen sollte Sicherheit über Autonomie gehen. Sonst wäre ich ja auch schon längst im AKW ;-) Man sollte das also eher als Selbstschutz, weniger als Kontrolle o.ä. sehen. Moe

Weiterhin wäre ein angeschlossenes Studio eine ideale Ergänzung, eine exklusive Nutzung für Fotografie scheint mir hier jedoch übertrieben - 50m² wäre eine angemessene Größe. Der Raum könnte dann allerdings ebenfalls für die Nutzung durch Photographieseminare genutzt werden (diese führe ich auch gerne durch, Themen könnten z.B. die generelle Einführung in die DUKA-Arbeit oder aber auch experimentelle Photographie & Studioworkshops sein). Vielleicht fällt jemanden ja eine kombinierte Nutzungsmöglichkeit ein?

Schlussendlich möchte ich einen Ausstellungsraum vorschlagen. Diser wäre für regionale Künstler, insbesondere jugendliche, eine ideale Anlaufstelle. Sollte keine Kunst ausgestellt werden, so ließe sich sicherlich auch eine politische / geschichtliche Ausstellung realisieren. Hier würde ich als absolutes Minimum 40m² vorschlagen...! Die Realisation wäre allerdings einfach: Weiße Wände und ein wenig Beleuchtung sind völlig ausreichend.

Ein Ausstellungsbereich hätte auch den Vorteil, dass das Haus in reguläre Ausstellungskalender und -übersichten reinkäme und ein weiteres interessiertes Publikum erreicht würde, das sonst vielleicht nicht vorbeikäme. Aber ich bin der Meinung, dass ein reiner Ausstellungsraum etwas langweilig wäre. Besser fände ich eine kreative Kombination mit anderen Nutzungsmöglichkeiten. Habe aber erstmal auch nichts konkretes vor Augen... -- Falk 19:37, 8. Jul 2007 (CEST)
Eben das wäre auch sinvoll. Schliesse mich dir da vollends an. Aber: Ne Idee hätte ich auch nicht! ;-) Moe