Garten:Konzeption 2012

Aus Schöner Wohnen
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Mischkulturenplan

folgende Mischkulturen sollen 2012 gesät und gepflanzt werden:

  • Bohnen + Kartoffeln + Bohnenkraut + Kapuzinerkresse + Ringelblumen
  • Brokkoli + Buschbohnen + Rote Rübe + Bohnenkraut + Dill + Kapuzinerkresse + Ringelblume + Rosmarin + Salbei
  • Gurken + Paprika + Basilikum + Borretsch
  • Karotten + Knoblauch + Radies + Zwiebeln + Dill + Kamille + Majoran + Petersilie + Rosmarin
  • Knoblauch + Radies + Rettich + Sellerie + Tomaten + Basilikum + Kapuzinerkresse + Lavendel + Petersilie + Ringelblumen
  • Blumenkohl + Bohnen + Brokkoli + Kohlrabi + Bohnenkraut + Dill + Kapuzinerkresse + Ringelblume + Rosmarin + Salbei
  • Kopfsalat + Kerbel + Portulakröschen
  • Porree + Knoblauch + Schalotten + Schnittlauch + Wermut
  • Pflücksalat + Radies + Akelei + Kapuzinerkresse + Kerbel + Portulakröschen + Ringelblume
  • Zucchini + Borretsch


In der derzeitigen Kräuterspirale wachsen bereits:

  • Schnittlauch
  • diverse Minzsorten
  • Salbei
  • ...

Neu sollen in die Kräuterspirale:

  • Bohnenkraut
  • Lavendel
  • ...

Mulchmaterial, Pflanzenjauchen und Gründüngung

  • Laub zusammen mit altem Gras und Moos von der Wiese rechen und zum Mulchen verwenden
  • Beinwell pflanzen und ernten (z.B. gutes Mulchmaterial für Sellerie; als Düngejauche nutzbar)
  • Brennesselblätter für Düngejauche ernten
  • Wermut säen und ernten (als Mulchmaterial gegen Kohlweißling und als Pflanzenjauche gegen Läuse, Erdflöhe, Möhrenfliege und Kohlfliege nutzbar)


Zeitplan

zusammengestellt aus den recherchierten Hintergrundinformationen und eigenen Planungen

Diese Übersicht enthielt anfangs die Gesamtplanung, dann wurden Stück für Stück die Teile in die Chronik verschoben, die umgesetzt wurden. Hier sind also nur noch die 2012 nicht realisierten Planungen zu finden:

April 2012:

  • Aussaat von
    • Beinwell (März bis Juli; Ernte April bis Juni)[1]
      • als Mulchmaterial und Düngejauche!
        • insbesondere gutes Mulchmaterial für Sellerie
      • Bodenansprüche: mittelschwerer, sandiger Lehmboden wird bevorzugt; sonniger bis halbschattiger Standort
      • mehrjährig; Höhe bis 100 cm; borstig behaarte Staude; Blüten rotviolett oder gelblichweiß gefärbt
      • Tinkturen aus frischen oder getrockneten Pflanzenteilen (auch die Wurzel) wirken wund- und knochenheilend; unbeliebt bei Schnecken
      • ca. 30 Pflanzen; im neuen Beet zwischen Kirsche und Tanne im Hauseingangsbereich am Zaun zum Nachbargrundstück als Blumenrabatte anlegen
    • Kapuzinerkresse (Ende April bis Mai; Abstände 25 x 25 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: geeignet für sonnigen bis halbschattigen Standort
      • rankende und kletternde Mischung in Gelb- und Orangetönen; blüht zum ersten Frost
      • nicht zu stark düngen, da sonst vor allem Blätter gebildet werden
      • Blüten und junge Blätter sind essbar mit hohem Vitamingehalt und dekorieren jeden Salat; die grünen Samen können als Kapernersatz verwendet werden
      • 15-20 Pflanzen; Höhe der Pflanzen ca 200 cm; bei Voranzucht (März-April) 3-4 Korn in Töpfe legen; Saattiefe 1-2 cm, andrücken und feucht halten
    • Kerbel (März bis August; Reihenabstand 25 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Salat
      • Bodenansprüche: lockerer, feuchter, ungedüngter Boden; sonnig-halbschattiger Standort
      • einjährig; 40-70 cm hohe Pflanze; wächst sehr schnell; Ernte erfolgt 8-10 Wochen nach der Aussaat; Ernte bis zum Aufkommen der Blüten, solange bleibt Kerbel zart und aromatisch; feiner anisartiger, süßer frischer Geschmack; duftet sehr aromatisch, regt Kreislauf und Verdauung an
      • 2,5-3,5 cm²; Pflege beschränkt sich auf Entfernen von Unkräutern
    • Mangold "Glatter Silber" (Abstände 30 x 40 cm)[1]
      • Stielmangold mit breiten, silberweißen Rippen und dunkelgrünem Blatt; ertragsstark; besonders schossfeste Linie
      • Saattiefe ca. 3 cm; im geschützten Anbau auch zur Überwinterung geeignet (Wurzelschutz)
      • 4-5 m²
    • Petersilienwurzel "Halblange Petersilie" (März bis Mai; Abstände 25 x 5 cm; Ernte ab August)[1]
      • Bodenansprüche: lockerer, nährstoffreicher Boden; nicht zu sonniger Standort
      • zweijährig; Würzkraut (auch das Laub) für Suppen, zum Einlagern, Treiben; Ernte der Wurzeln im Herbst für Töpfe zum Treiben
      • Keimung 14-20 Tage bei 18-22 °C; Saattiefe 3 cm; fest andrücken, feucht halten
      • Saatgut wurde schlecht gelagert und ist abgelaufen (10-2011; feucht; Frost)
      • soll ins neue Beet beim Hauseingang
    • Pflücksalat "Till" (Mitte Januar bis Juli im Haus; Mitte März bis Juli im Freien; Abstände 25 x 30 cm; Ernte Mitte April bis Mitte Oktober)[1]
      • die fest geschichteten Blätter mit originellen Blattzipfeln bilden eine kopfähnliche frischrüne Rosette mit hellgelbem Herz; schossfester Salat für den Anbau von Frühjahr bis Herbst
      • sehr gut geeignet auch für den frühen geschützten Anbau unter Glas und Folie; lange Haltbarkeit auf dem Beet
      • die Aussaaten sind nur schwach zu bedecken (Lichtkeimer); bei sehr warmer Witterung zur Aussaat diese direkt nach dem Säen ca. 10 Stunden kühl halten, da es bei zu hohen Temperaturen zur Keimhemmung kommen kann
      • 150 Pflanzen (zu viele!)
    • Porree "Avano" (März bis April im Freien; Auspflanzung Mai bis Juni; Abstände 40 x 15 cm; Ernte Dezember Mitte Mai)[1]
      • kräftiges, blaugrünes Blatt und mittellange, dicke, weiße Schäfte; durch sehr gute Frosthärte zur Überwinterung auf dem Beet geeignet
      • zur Freilandanzucht Aussaat in Reihen (Tüteninhalt auf ca. 2 m Länge verteilen), gut andrücken und feucht halten; nach ca. 12 Wochen, wenn die Pflanzen fast bleistiftstark sind, erfolgt die Pflanzung in Furchen auf gut gedüngtem Boden
      • durch Anhäufeln erhält man längere Schäfte mit einem höheren Weißanteil; Anzucht im Haus in Töpfen oder Kisten am hellen Fensterplatz ist möglich
      • ca. 200 Pflanzen (zu viele!)
    • Ringelblume "Calendula" (März bis Mitte August; Abstände 20 x 25 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • einjährig; leuchtend orange und gelb blühende Sommerblume und Heilpflanze; zu verwenden als Schmuckdroge in Kräutertees, als fetten Ölauszug (Massageöl) oder als Salbe bei Prellungen und Verspannungen, als Kosmetikum und die Tinktur (Alkoholauszug) zur schnelleren Wundheilung (äußerlich); die knalligen, frischen Zungenblüten dekorieren jeden Salat; der Tee schmeckt weniger bitter, wenn nur die Zungenblüten genutzt werden
      • wirkt gesundend auf den Boden und ist eine heilsame Mischkultur im Zier- und Nutzgarten
      • 100 Pflanzen; Höhe der Pflanzen: 25-50 cm; blüht umso reichlicher, je mehr sie beerntet wird
    • Rucola "Wilde Rauke" (ganzjährig Aussaat im Freiland/Frühbeet; Reihenabstand 20 cm; Ernte 6-7 Wochen nach der Saat)[1]
      • Bodenansprüche: humoser Gartenboden in Sonne und Halbschatten
      • ca. 100 Pflanzen (zu viele!)
      • Keimung 10-14 Tage bei 5-20 °C; vereinzeln ist nicht nötig
      • winterhart; für viele Ernten - können laufend über viele Monate hinweg abgeerntet werden
    • Schnittlauch (März bis Mitte Juli; Abstände 30 x 15 cm; Ernte von April bis Oktober)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit anderen Lauchpflanzen, z.B. Porree und Zwiebeln
      • mehrjährig; ca. 30 cm hohe Pflanze; würzig, mit mittelstarken straffen Halmen; Schnittlauch ist reich an Vitamin C und Carotin; blüht in rosarot - lila Scheindolden, die auch essbar sind
      • ca. 2 m²; zum Treiben im Winter geeignet; Aussaattiefe 2-2,5 cm; bei Reihensaat können pro Reihe ca. 200-300 Samen ausgebracht werden; bei Aussaat in Töpfen sollten pro Topf mindestens 30 Samen ausgesät werden
      • Schnittlauchsaatgut besitzt nur im ersten Jahr hohe Keimfähigkeit
    • Schwarzwurzeln "Verbeterde Reuzen Nietschieters" (April; Abstand 30 x 5 cm; Ernte April bis Oktober)[1]
      • Bodenansprüche: tiefgründiger, humoser, sandiger Boden, der nicht mit frischem Stallmist gedüngt sein darf
      • bringt lange, dicke, glatte Wurzeln
      • 4 lfd. Meter; Keimung 7-21 Tage bei 16-20 °C; in Reihen säen, in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken, gut andrücken und feucht halten; verziehen bei zu dichter Saat; im Sommer häufig hacken, bei Trockenheit reichlich wässern
    • Spinat "Winterriesen / Verdil" (März bis Anfang Oktober; Reihenabstand 20-35 cm, Abstand 5 cm)[1]
      • Saattiefe 1 cm
      • 2 m²
      • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
    • Weißkohl "Amager kurzstrunkig" (März bis April möglich; als Freisaat April bis Mai; Auspflanzen April bis Mai; Abstände 50 x 50 cm; Ernte September bis Oktober)[1]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher, humoser und feuchter Gartenboden; reichlich Bewässerung und mehrmalige Düngung erforderlich; sonniger Standort
      • ca. 120 Pflanzen (zu viel!); mittelspäte, sehr ertragreiche Qualitätssorte mit mittelgroßen, plattrunden, festen Köpfen
      • bis Dezember lagerfähig
    • Wermut "Großblättriger Wermut" (April und September; Abstände 60 x 30 cm; Ernte im Juli bis Oktober)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Johannisbeere und Porree
      • Bodenansprüche: anspruchslos, mittlere Temperaturen und mäßige Feuchtigkeit; sonniger Standort
      • mehrjährig; Höhe 100 cm; geerntet wird das Kraut im Folgejahr zu Blühbeginn; 2. Schnitt erfolgt im September; Kraut wird getrocknet
      • als Würze; in der Medizin wirkt es appetitanregend und verdauungsfördernd, hilft bei Magen- und Leberleiden
      • ca. 400 Pflanzen (zu viele!)
  • Auspflanzung von
    • Kartoffeln (Ende April[2]/Anfang Mai)[3]
      • 3 Kartoffeln je Meter legen; 60-70 cm Reihenabstand
      • eine frühe Sorte (festkochend): kann im Juni geerntet werden
      • eine mittelfrühe Sorte (mehlig kochend): kann August bis September geerntet werden
    • Meerrettich (April)[3]
      • Wurzel kann im Supermarkt als Gemüse gekauft werden; auch Teile sprießen wieder aus; einfach in Sand/sandigen Boden stecken
      • vorläufig im Gewächshaus gepflanzt - von dort ins Freie setzen
    • Rhabarber (April; Abstand 50 cm)[3]
      • erst ab dem 2. Jahr kann ein wenig, ab dem 3. Jahr richtig geerntet werden.
      • kann in die Nähe vom Kompost gesetzt werden; halbschattiger Standort
    • Schalotten (April; Abstand 20 cm)[3]
      • aus den gesteckten Schalotten-Zwiebeln bilden sich im Kreis neue Zwiebeln
    • Rotkohl "Roodkop" (vorgezogen im April in Saatgefäßen oder im Frühbeet; Auspflanzung ab Ende April; Pflanzabstand 50 x 40 cm; Ernte August bis Oktober)[1]
      • Bodenansprüche: humoser, mittelschwerer bis schwerer, feuchter Boden
      • erstarkte Sämlinge auf 5 x 5 cm vereinzeln; öfter hacken und kräftig wässern
      • bildet mittelfrühe, schwarzrote, runde, mittelgroße und feinrippige Köpfe; gute Lagerfähigkeit

Mai 2012:

  • Gartendetailplanung - hätte besser schon im Januar[4]/Februar erfolgen sollen
  • Umgraben der Gemüsebeete - normalerweise im Ökogarten sehr brachiale Vorgehensweise, da das Bodenökosystem stark gestört wird; allerdings wurde der Garten im Vorjahr nicht vorbereitet, so dass anders eine Kultivierung kaum möglich wäre. Normalerweise ist Umgraben auch besser im Spätherbst, vor dem Winter)
    • neue schattige Beetfläche im Gärtchen beim Hauseingang anlegen; dazu erst die dort abgelagerten alten Dachziegel wegräumen
    • umgegrabene Flächen mit Krail oder Rechen einebnen und saatfertig vorbereiten[4]
  • weiter Laub als Mulchmasse zusammen rechen und beim Kompost lagern
  • Kompostdüngung mit etwa 3 l je m²[4]
  • Trockenmauer weiter bauen
  • neue kleine Blumenwiese anlegen: "Bienenmenü"-Saatgutmischung - Kräuter, Duft- und Blütenpflanzen
    • Mischung aus Phacelia, Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch, Dill (Anfang April bis Anfang Juli; Blüte Juni bis September)[1]
      • Bodenansprüche: keine besonderen Ansprüche an den Boden; sonniger bis halbschattiger Standort
      • dient als Nahrungsgrundlage für Honig- und Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co; ideal für kleine Freiflächen und Blüteninseln im Garten
      • Boden umgraben oder entsprechend tief lockern; Samenkörner gleichmäßig verteilen, mit Erde bedecken und andrücken; bei Trockenheit wässern
      • Höhe 30-60 cm
      • 3-4 m²; für eine lange Blütezeit werden mehrere Aussaaten im Abstand von 2-3 Wochen empfohlen
      • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
  • Aussaat von
    • Basilikum "großblättrig" (Mitte Mai bis Juni; Ernte Mitte Juni bis September)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: wärmebedürftig; voller sonniger und geschützter Standort; nicht übermäßig gießen, aber auch nicht austrocknen lassen
      • Höhe 30 cm; hat große glänzende Blätter, viel Geschmack und verströmt intensiven Duft; bei Ernte nicht einzelne Blätter, sondern die Triebspitzen schneiden - die Pflanze verzweigt sich dann stärker und bildet mehr Blattmasse
      • 4 Töpfe; den Topf (optimaler Durchmesser 10 cm) bis ca. 2 cm unter den Rand mit Erde füllen, den befüllten Topf mehrmals auf den Boden aufstoßen, die Erde leicht andrücken und die Saatscheibe auflegen; gut angießen und nur fein mit Erde bedecken; Lichtkeimer, daher Aussaat nicht bzw. nur sehr fein mit Erde bedecken, bis zur Keimung aber immer feucht halten
    • Bohnenkraut (April bis Juni; Abstände 25 x 15 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Bohnen
      • Bodenansprüche: humusreicher Boden; sonniger bis halbschattiger Standort; nach der Aussaat andrücken und feucht halten
      • Aussaat im Freiland/Frühbeet; Keimung 10-15 Tage bei 16-20 °C; Saat nicht oder nur dünn abdecken
      • pikantes Gewürz für alle Bohnengerichte, fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und ist appetitanregend; dient auch als Tee bei Husten und Verschleimung; Ernte von Blättern und Trieben bis kurz vor der Blüte
      • ca. 200 Pflanzen; Höhe der Pflanze 30-40 cm
      • günstige Nachbarschaft: Buschbohnen, Dicke Bohnen, Kopfsalat, Rote Beete, Zwiebeln
      • Haltbarmachung: trocknen, einfrieren, einlegen in Öl
    • Borretsch (April bis Juli; Abstände 20 x 30 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Gurken, Kohl und Zucchini
      • Bodenansprüche: nährstoffarmer Boden; sonniger Standort; nach der Aussaat andrücken und feucht halten
      • feingeschnittene Blätter von gurkenähnlichem Geschmack dienen als Salat und Gurkengewürz; Blüten sind genießbar und dienen zur Verzierung von Gerichten; wirkt blutreinigend und schweißtreibend; ist auch Bienenfutterpflanze
      • einjährig; Höhe 60-80 cm; Aussaat im Freiland; Ernte der frischen Blätter und Blüten
      • ca. 50 Pflanzen; Keimung 7-14 Tage bei 15-22 °C; in 3-facher Samenstärke mit Erde bedecken
      • Haltbarmachung: einlegen in Essig; nur bedingt einfrieren
    • Dill (April bis August; Abstände 25 x 15 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden; sonniger Standort; wächst am besten unter deckenden Pflanzen, z.B. Gurken
      • beliebtes Gewürz für eingelegte Gurken und Salate; zerkleinerte Samen eignen sich für Tee, besonders mit Kümmel und Fenchel wirkt er lindernd bei Blähungen
      • einjährig; Aussaat im Freiland; Ernte von Blättern kurz vor der Blüte und des Samens bei trocknem Wetter
      • ca. 200 Pflanzen; Keimung 8-15 Tage bei 10-20 °C; in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken; nach Aussaat andrücken und feucht halten
      • Haltbarmachung: einfrieren, einlegen in Essig, Öl und Salz
    • Freilandgurke "Persika" (Mitte Mai bis Juni; Abstände 50 x 100 cm; Ernte Mitte Juli bis September)[1]
      • ertragreiche Salatgurken mit grünen, kurz bis mittellangen, glattschaligen Früchten; geeignet sowohl für den Anbau im Freiland als auch mit Aufleitung im Gewächshaus
      • wärmeliebend und windempfindlich; Anbau auf Dämmen erhöht die Wärmewirkung
      • beim Anbau im Haus Seitentriebe nach der zweiten Gurke schneiden
      • 20-30 Pflanzen
      • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
    • Kapuzinerkresse (Ende April bis Mai; Abstände 25 x 25 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Bohnen und Tomaten
      • Bodenansprüche: geeignet für sonnigen bis halbschattigen Standort
      • rankende und kletternde Mischung in Gelb- und Orangetönen; blüht zum ersten Frost
      • nicht zu stark düngen, da sonst vor allem Blätter gebildet werden
      • Blüten und junge Blätter sind essbar mit hohem Vitamingehalt und dekorieren jeden Salat; die grünen Samen können als Kapernersatz verwendet werden
      • 15-20 Pflanzen; Höhe der Pflanzen ca 200 cm; bei Voranzucht (März-April) 3-4 Korn in Töpfe legen; Saattiefe 1-2 cm, andrücken und feucht halten
    • Kohlrabi "Azur Star" (April bis Juli; Abstände 20 x 30 cm)[1]
      • frühester blauer Treibhaus- und Freilandkohlrabi; raschwüchsig, schoßfest, feiner Geschmack
      • Anbau bis zum Herbst
      • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
    • Kohlrabi "Blauer Speck" (April bis Juni im Freiland; Pflanzabstand 30 x 25 cm; Ernte im Juli bis September)[1]
      • Bodenansprüche: humusreicher, mittelschwerer, feuchter Boden in sonniger Lage
      • regelmäßig lockern und wässern
      • Spätsorte mit großen, runden dunkelblauen, zarten Knollen; im Einschlag haltbar bis zum Frühjahr
    • Kohlrabi "Superschmelz" (Mitte März bis Juni im Freiland; Abstände 60 x 60 cm; Ernte Mitte Juli bis Oktober)[1]
      • Bodenansprüche: nährstoffreiche Böden und gute Wasserversorgung
      • butterzarter, weiß-hellgrüner Riesenkohlrabi, der bei früher Aussaat bis zu 8 kg schwer werden kann und nicht holzig wird; wächst langsam und ist schossfest; kräftiger, sehr aromatischer Geschmack
      • 60-70 Pflanzen (zu viele!); bei Aussaat Anfang Juni ca. 1-1,5 kg schwere Knollen im Herbst, die sehr gut lagerfähig sind
    • Lavendel (ab Mitte Mai; Abstände 40 x 50 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination z.B. mit Tomaten, Rosen und anderen Lausbefall-gefährdeten Pflanzen
      • Bodenansprüche: leichter, kalkhaltiger Gartenboden; sonniger, geschützter Standort
      • mehrjährig; Höhe 30-50 cm; als Gewürz die jungen Blätter und Triebspitzen ernten; Lavendelblüten werden geerntet kurz bevor sie blauviolett blühen; getrocknete Pflanzen verschlossen aufbewahren
      • Verwendung zum Würzen, als Kräutertee gegen Bluthochdruck, Blähungen sowie bei Magen- und Darmverstimmungen; getrocknete Lavendelblüten im Duftkissen haben sich gegen Motten bewährt
      • Aussaat an Mitte Mai ins Freiland; Keimdauer 21-35 Tage; Pflanzen im Frühjahr zurück schneiden, damit sie dicht und kräftig bleiben
      • soll auch in die Kräuterspirale
    • Mittagsblume (Mai; Abstände 20 x 20 cm; Blüte im Juli bis September)[1]
      • Bodenansprüche: trockene, sandige, magere Böden; vollsonnige Lage; verträgt keine Staunässe
      • einjährige Blumen mit sukkulenten Blättern; Höhe ca. 10 cm; Sommerblumen mit großen, pastellfarbenen Blüten, die sich nur bei voller Sonne öffnen; Bodendecker für Einfassungen, Steingärten und Balkonkästen
      • nach den Eisheiligen ins Freie; Aussaat leicht andrücken, nur dünn mit Erde abdecken (Licht fördert die Keimung) und feucht halten; Keimung 12-20 Tage bei 15-18 °C
      • ca. 600 Pflanzen
      • Haltbarkeit des Saatguts nur bis Januar 2012; soll in die Blumenrabatten vorm Haus (eigentlich ungünstig, da schattig, aber keine Blumenbeete in Sonnenlage vorgesehen)
    • Portulakröschen (Mai bis Juni; Abstände 15 x 20 cm; Blüte Juni bis Oktober)[1]
      • auch zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination, z.B. mit Salat
      • Bodenansprüche: durchlässige, magere Böden; vollsonnige Standorte; trockenheitsverträglich
      • einjährig; Höhe ca. 15 cm; reich und ungefüllt blühende Sommerblume in vielen leuchtenden Farben; für Einfassungen, Steingärten, Trockenmauern und Pflanzgefäße
      • Blätter werden von Schnecken weitgehend gemieden
      • ca. 300 Pflanzen; Aussaat in sandige Erde, nicht abdecken, leicht andrücken und feucht halten; Lichtkeimer; nicht düngen; Direktsaat von 3-5 Samen erspart das Pikieren; Keimung 7-14 Tage bei 18-20°C
    • Radies "Riesenbutter" (März bis August; Abstände 15 x 5 cm; Ernte Mai bis September)[1]
      • Bodenansprüche: lockerer, nährstoffreicher Gartenboden; sonniger Standort
      • sehr große, leuchtendrote, sehr zarte Knollen; lange frischbleibend; besonders für den Sommeranbau geeignet
      • 6-8 lfd. Meter; zu dichte Saat vermeiden; für ausreichend Feuchtigkeit sorgen
    • Radies "Sora" (Anfang April bis Ende August; Reihenabstand 10-20 cm, Abstand 10-20 cm)[1]
      • Bodenansprüche: kein frische organische Düngung
      • festfleischiges, leuchtend rotes Radies mit schöner, runder Form; Anbaueignung von Frühjahr bis Herbst
      • 2 m²; Saattiefe 1 cm; in Gegenden mit Madenbefall Vlies- oder Netzschutz verwenden
    • Rettich "Ostergruß rosa 2" (im Freiland Mitte März bis Ende August; Reihenabstand 25 cm)[1]
      • leuchtend dunkelrosa; für Treibhaus und Freiland
      • wichtig ist rechtzeitiges Vereinzeln im Keimblattstadium auf 12 bis 15 cm Abstand
    • Ringelblume "Calendula" (März bis Mitte August; Abstände 20 x 25 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • einjährig; leuchtend orange und gelb blühende Sommerblume und Heilpflanze; zu verwenden als Schmuckdroge in Kräutertees, als fetten Ölauszug (Massageöl) oder als Salbe bei Prellungen und Verspannungen, als Kosmetikum und die Tinktur (Alkoholauszug) zur schnelleren Wundheilung (äußerlich); die knalligen, frischen Zungenblüten dekorieren jeden Salat; der Tee schmeckt weniger bitter, wenn nur die Zungenblüten genutzt werden
      • wirkt gesundend auf den Boden und ist eine heilsame Mischkultur im Zier- und Nutzgarten
      • 100 Pflanzen; Höhe der Pflanzen: 25-50 cm; blüht umso reichlicher, je mehr sie beerntet wird
    • Rosmarin (April bis Juni; Abstände 30 x 30 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Kohl
      • Bodenansprüche: humusreicher Boden; sonniger Standort; ist nicht ganz winterfest - braucht Abdeckung im Winter
      • mehrjährig; Aussaat im Frühbeet/in Töpfen; Ernte der jungen, nicht verholzten Triebe; Triebspitzen und ganze Zweige werden mitgekocht oder mitgebraten; entwickelt ein starkes Aroma; in geringer Menge auch für Teeaufgüsse; wirkt durchblutungsfördernd und krampflösend
      • ca. 50 Pflanzen; Keimung 15-25 Tage bei 16-20 °C; in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken
      • Haltbarmachung: einfrieren, einlegen in Essig oder Öl und trocknen
    • Salbei (Mai-Juli; Abstände 30 x 40 cm; Ernte ab August)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Kohl und Rosen
      • Bodenansprüche: guter, lockerer Gartenboden; sonniger, warmer Standort
      • mehrjährig; Ernte nur der Triebspitzen ab August im Anbaujahr, in den weiteren Jahren auch die Blätter für den Frischverbrauch; vor der Blüte werden die frischen Laubtriebe geschnitten, die Blätter abgestreift und in dünner Lage getrocknet
      • als Würze; Salbeitee lindert Husten, Halsschmerzen und hemmt Schweißausbrüche und wirkt blutzuckersenkend
      • Höhe 50-70 cm; Aussaat ab März in Saatgefäße, erstarkte Sämlinge auf 5 x 5 cm vereinzeln, Jungpflanzen im April/Mai auf 30 x 40 cm ins Freiland pflanzen; Aussaat direkt ins Freiland ab Mai-Juli; Ende September auf 15 cm zurückschneiden; im Winter vor Frost schützen
    • Schabzigerklee (Mai; Abstände 20 x 10 cm)[1]
      • einjährige Würzpflanze; Verwendung des ganzen Krautes bei Samenreife
      • ca. 10 m Reihe; Aussaat ca. 1 cm tief; soll in Kräuterspirale
    • Stangenbohnen "Blauhilde" (Mitte Mai bis Ende Juni möglich; Abstände 100 x 60 cm; Ernte August bis Oktober)[1]
      • Bodenansprüche: humoser, kalkhaltiger, nicht zu schwerer Boden mit gleichmäßiger Wasserversorgung; sonniger Standort
      • lange, runde, dickfleischige, tiefblaue Hülsen, die beim Kochen grün werden; sehr ertragreiche Sorte
      • 15 Stangen; anhäufeln bei einer Höhe von ca. 10 cm ist zu empfehlen
    • Stangenbohnen "Neckargold" (bis Mitte Juni möglich; Abstände 100 x 60 cm; Ernte August bis Oktober)[1]
      • Bodenansprüche: humoser, kalkhaltiger, nicht zu schwerer Boden mit gleichmäßiger Wasserversorgung; sonniger Standort
      • Anhäufeln bei einer Höhe von ca. 10 cm ist zu empfehlen
      • 15 Stangen; 21-22 cm lange, schmale, ovale, mittelgelbe Hülsen
    • Stangenbohnen "Neckarkönigin" (Mitte Mai bis Juni; Abstände 80 x 90-100 cm; Ernte Mitte Juli bis Mitte Oktober)[1]
      • lange, fleischige, gerade und zarte runde Hülsen; widerstandsfähig gegen ungünstige Witterung
      • 30-40 Pflanzen (zu viele!); bewährt hat sich Horstsaat, wobei je 5-6 Samen im Abstand von 80 x 100 cm gelegt werden; Saattiefe 3-4 cm; benötigt Rankhilfe aus Stangen oder Schnüren; bei Trockenheit wässern
      • Düngung im Allgemeinen nicht erforderlich; Staunässe und feuchte Bodenbearbeitung vermeiden; späteres Anhäufeln verbessert die Standfestigkeit der Pflanzen
  • Auspflanzung von
    • Artischocken "Vert Globe" (vorgezogen im April; Auspflanzen ab Mitte Mai; Abstände 100 x 100 cm; Ernte ab September; im 2. Jahr ab Juli)[1]
      • Bodenansprüche: nährstoff- und humusreicher Boden an sonniger geschützter Stelle ohne Ostwind
      • ca. 20 Pflanzen (zu viele!)
      • Keimung 15-20 Tage bei 18-20 °C; Samen mit Schmirgelpapier anrauen oder einen Tag in ein feuchtes Tuch zur besseren Quellung legen; 2-3 Korn pro Topf auslegen; in 3facher Samenstärke mit Erde bedecken, andrücken und feucht halten
      • Die Pflanzen sind starkwüchsig und mehrjährig. Im ersten Jahr sind noch nicht sehr viele Knospen zu erwarten. Im Winter abdecken. Mäuse fressen gern die Wurzeln.
    • Atlasblume (Sommerazalee) "Gefüllte Mischung" (vorgezogen im April; Auspflanzung im Mai; Abstände 15 x 10 cm; Blüte Juli bis September)[1]
      • Bodenansprüche: magerer, lockerer Boden; sonniger Standort
      • einjährig; Gruppenpflanze für Beete und Rabatten; Schnittblume mit großen, gefüllten Blüten; Wuchshöhe ca. 35 cm
      • ca. 150 Pflanzen; Keimung 7-14 Tage bei 18-23 °C; Vorkultur in Töpfen, Kasten
    • Aubergine "Early long purple 3" (vorgezogen im April; Auspflanzung im Mai; Abstände 75x 40 cm; Ernte August bis September)[1]
      • Bodenansprüche: wärmebedürftiger als Tomaten; nährstoffreicher, organisch angereicherter Boden; während des Wachstums ausreichend gießen und düngen; sonniger Standort
      • ca. 20 Pflanzen; Haupttrieb bei 15 cm Länge zur Förderung der Seitentriebbildung stutzen; höchstens 4 Triebe je Pflanze heranziehen
      • Anbau im Gewächshaus und im Folienzelt ist zu empfehlen; im Freiland an wingeschütztem Standort
    • Blumenkohl "Neckarperle" (vorgezogen im April im Frühbeet; Auspflanzen April, Mai; Abstand 50 x 50 cm; Ernte ab Juni)[1]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher, schwerer, feuchter Boden und spätere Nachdüngung in der Hauptwachstumszeit
      • in Reihen aussähen, in 11/2-facher Samenstärke mit Erde bedecken, andrücken und feucht halten und später verpflanzen
      • ca. 40 Pflanzen (zu viele!)
      • zuverlässige, samenfeste Blumenkohlsorte; bildet runde, glatte Blumen von reinweißer Farbe
    • Bohnenkraut (vorgezogen im April; Abstände 20 x 25 cm)''[1]
      • auch zum ökologischen Pflanzenschutz nutzbar (hier nur Kräuterspirale - einjähriges in Bohnenbeeten)
        • in Kombination mit Bohnen
      • Auspflanzung in Kräuterspirale geplant
      • Bodenansprüche: leichter, kalkhaltiger Boden; warme, sonnige Lage; nach der Aussaat andrücken und feucht halten
      • das würzige, aromatische Kraut wird in der Küche wie das Gartenbohnenkraut verwendet; enthält ätherische Öle und Gerbstoffe; pikantes Gewürz für alle Bohnengerichte; dient auch als Tee bei Husten und Verschleimung; Ernte vor der Blüte
      • mehrjährig; Aussaat im Freiland/Frühbeet; Keimung 10-15 Tage bei 16 bis 20 °C; Saat nicht oder nur dünn abdecken; ab dem 2. Jahr sind 2-3 Schnitte möglich
      • ca. 50 Pflanzen; Höhe der Pflanzen 30 cm
      • Haltbarmachung: trocknen, einfrieren, einlegen in Öl
    • Brokkoli (vorgezogen Februar bis März; Auspflanzung Anfang bis Mitte Mai; Pflanzabstand 50 x 50 cm)[1]
      • Bodenansprüche: humoser, feuchter, nährstoffreicher Boden; sonniger Standort
      • bildet große, kräftige Triebe von bläulich-grüner Farbe und ist aromatisch im Geschmack; Blumen und Stiele liefern ein zartes blumenkohl- bzw. spargelähnliches Gemüse
      • Vorkultur in Saatschalen, Frühbeet; erstarkte Sämlinge auf 5 x 5 cm vereinzeln
      • regelmäßig hacken und gut wässern
    • Knoblauch (April, Abstand 20 cm)[3]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • um die gesteckten Knoblauch-Zehen bilden sich im Kreis neue Knollen
    • Kopfsalat "Maikönig" (Vorsaat Mitte Mai; Abstand 25 x 25 cm; Ernte Mai bis Juni)[1]
      • Bodenansprüche: humoser, lockerer, normaler Gartenboden, der nicht mit Stallmist gedüngt ist; volle Sonne; hoher Wasserbedarf
      • frühe Freilandsorte mit gelblich-grünen, zarten Köpfen, deren Blattränder etwas rötlich gefärbt sind; auch für kalte Kästen unter Folie geeignet
      • ca. 200 Pflanzen (zu viele!); Keimung 7-14 Tage bei 10-16 °C; Temperaturen über 15 °C wirken sich negativ auf die Keimung aus; Salatpfanzen nie zu tief setzen, das Herz darf nicht mit Erde bedeckt werden - die Pflanzen würden faulen oder keine guten Köpfe bilden; vereinzeln/pikieren bei zu dichter Saat
    • Kürbis "Hokkaido Red Kuri" (Vorsaat war Mitte Mai; Abstände 100 x 150 cm; Ernte August bis Oktober)[1]
      • Bodenansprüche: nährstoffreiche Böden und gute Wasserversorgung
      • breitrunder, orangefarbener Kochkürbis mit gelbem Fleisch; mit Schale verzehrbar; sehr feiner nussartiger Geschmack; sehr ertragreich; im Lager haltbar bis Februar
      • je zwei Samenkörner etwa 2-3 cm tief ablegen und nach dem Auflaufen die kräftigere Pflanze stehen lassen
      • 5-7 Pflanzen
    • Tomate (vorgezogen im April im Zimmer; Auspflanzung ab Mitte Mai)[5]
      • Cherrytomate, Buschtomaten, Stabtomaten wurden schon in Töpfen vorgzogen bereit gestellt und übergangsweise im Haus weiter gezogen
    • Tomate "Matina" (vorgezogen im April im Zimmer; Auspflanzung ab Mitte Mai)[1]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden und viel Feuchtigkeit, Licht und Wärme
      • frühe, platzfeste Freilandtomate; laub kartoffelblättrig; besonders aromatischer Geschmack
      • Keimtemperatur mindestens 24 °C; frostempfindlich
    • Zucchini "Zuboda" (Mitte Mai bis Mitte Juni; Abstände 100 x 100 cm; Ernte Ende Juni bis Mitte Oktober)[1]
      • rankenlos mit grünen, leicht marmorierten, länglichen Früchten mit geringem Kernhausanteil
      • 10-20 Pflanzen; Erntebeginn ca. 6 Wochen nach Pflanzung; frühwüchsig und guter Ertrag; offener Wuchs
      • bei Freilandaussaat 2-3 Samen etwa 3 cm tief legen und später nur die kräftigsten Sämlinge stehen lassen; frühes Ernten der Früchte bringt verstärkten Fruchtansatz und reichen Ertrag; die Blüten eignen sich als Dekoration und zum Verzehr (Blütenstempel entfernen)
  • Folgesätze von von Kopfsalat, Karotten und anderen[4]
  • vorkultivierte Pflanzen aus dem Zimmer oder Frühbeet gut abhärten; mit dem Ausbringen frostempfindlicher Kulturen bis Mitte des Monats warten[4]
  • erste Salaternte ca. 8 Wochen nach Pflanzung möglich[6]

Juni 2012:

Juli 2012:

  • Buschbohnen 6-7 Wochen nach der Aussaat ernten[6]
  • Aussaat von
    • Feldsalat "Dunkelgrüner Vollherziger" (Juli bis Mitte September; Abstände 15 x 2 cm; Ernte September bis März)[1]
      • dunkelgrüne, mittelgroße Blätter; gesund und widerstandsfähig; für Winteranbau geeignet; Winterabdeckung empfehlenswert
      • Aussaat nur wenig bedecken (Saattiefe 1-1,5 cm) und bis zur Keimung feucht halten
      • 2-4 m²
  • Herbstgemüse aussäen[4]
  • Folgesaat Buschbohnen[2]
  • Radieschen und Kopfsalat für die Ernte im Spätsommer müssen jetzt nachgesät werden[4][2]
  • letzten Salatsatz auspflanzen[4]
  • regelmäßiges Ausgeizen der Tomatenpflanzen (Geiztriebe)[2]
  • Blumenkohl 2-3 Monate nach der Pflanzung ernten[6]
  • Dill ab Juli ernten[6]
  • Ernte der größten Zwiebeln ab Juli[6]

August 2012:

  • Gründüngung auf freiwerdenden Beeten[4]
    • Gelbsenf "Weißer Senf" (bis September möglich; "Ernte" bis Oktober möglich)[1]
      • Bodenansprüche: stellt keine Ansprüche an den Boden
      • ausgezeichnete Gründüngungspflanze und wird als Grünfutter verwendet; eignet sich ausgezeichnet für die Mulchsaat, zur Gründüngung Pflanzen untergraben oder die Grünmasse kompostieren
      • bis 20 m²; breitwürfig aussäen; einjährig; keimt sehr schnell, deckt den Boden ab, unterdrückt Unkräuter, fördert die Bodengare und Bodenfruchtbarkeit, friert im Winter ab
    • Lupine "Schmalblättrige Lupine" (August)[1]
      • Bodenansprüche: stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden
      • anspruchslose bitterstoffarme Leguminose mit hohem Eiweißgehalt als Gründüngung und Futterpflanze zu verwenden; die Lupine durchwurzelt den Boden tief und ist dadurch zur Verbesserung verdichteter Böden besonders geeignet; durch die schnelle Jugendentwicklung werden die Unkräuter unterdrückt; liefert der Folgefrucht Stickstoff und einen humosen, feinkrümeligen Boden
      • sollten in der Blüte untergegraben oder kompostiert werden
      • 3-4 m²; breitwürfig aussäen; einjährig
    • Perserklee "Persischer Klee" (August)[1]
      • einjährige, eiweißreiche Futterpflanze; wird zur halb- und ganzjährigen Gründüngung verwendet; Stickstoffsammler: liefert der Folgefrucht Stickstoff und einen humosen, feinkrümeligen Boden; raschwüchsig und bedeckt den Boden schnell
      • zu Beginn der Blüte schneiden und als Grünfutter verwenden
      • soll mit Inkarnatklee vergleichbar sein, der zur Gründüngung empfohlen wird
      • 20 m², breitwürfig aussäen
    • Phacelia (bis Mitte September möglich; "Ernte" bis Oktober möglich)[1]
      • Höhe der Pflanzen: 40-60 cm; die feingliedrigen Blätter führen zu einer sehr guten Bodenbeschattung und Unkrautunterdrückung
      • schön blühende Gründüngungspflanze und erstklassige Bienenweide; mit ihrem dichten Wurzelsystem nutzt Phacelia die Nährstoffvorräte im Boden gut aus und übergibt sie nach Verrottung an die Folgekultur; hinterlässt einen dicht durchwurzelten, garen Boden; keine Probleme mit der Fruchtfolge, da Phacelia mit keiner Gemüseart verwandt ist
      • 10-20 m²; breitwürfig aussäen; nach der Aussaat den Boden andrücken und feucht halten; Aussaaten von März bis Juli kommen zum Blühe, spätere Aussaaten bringen Gründüngungseffekte und frieren im Winter ab
    • Rotklee (August)[1]
      • Bodenansprüche: mittlere, tiefgründige, humose, kalkhaltige Böden werden bevorzugt; für ausreichend Feuchtigkeit sorgen
      • mehrjährig; eiweißreiche Futterpflanze und wird zur halb- und ganzjährigen Gründüngung verwendet; Stickstoffsammler: liefert der Folgefrucht Stickstoff und einen humosen, feinkrümeligen Boden
      • vor Beginn der Blüte schneiden und als Grün- oder Trockenfutter verwenden
      • 20 m²; breitwürfig aussäen
    • Weißklee (August)[1]
      • Bodenansprüche: stellt keine Ansprüche an den Boden; kalkhaltiger Boden und ausreichende Feuchtigkeit sind zu empfehlen
      • mehrjährig; eiweißreiche Futterpflanze und wird zur halb- und ganzjährigen Düngung verwendet; Stickstoffsammler: liefert der Folgefrucht Stickstoff und einen humosen, feinkrümeligen Boden
      • vor Blühbeginn als Gründüngung untergraben
      • 15 m²; breitwürfig aussäen
  • Winter-Kopfsalat aussäen[2]
  • Haupttriebe der Tomatenpflanzen kappen, um letzten Früchten Kraft zum Ausreifen zu lassen[2]
  • Mitte August erste Porreeernte[6]
  • letzte Zwiebeln ernten, wenn das Laub welk wird[6]

September 2012:

  • Auspflanzen von
    • Akelei "Spezialrasse Mischung" (vorgezogen im April im Haus; Auspflanzung im September bis Oktober; Blüte im Mai bis Juni ab dem 2. Jahr)[1]
      • auch zum ökologischen Pflanzenschutz nutzbar
        • in Kombination z.B. mit Salat
      • Bodenansprüche: durchlässige Böden; sonniger bis halbschattiger Standort
      • mehrjährig; Höhe ca. 75 cm; farbenprächtige, besonders große Blüten mit langem Sporn in vielen zarten Pasteltönen; für Rabatten, Beete und zum Schnitt; in Gruppen gepflanzt wirken sie besonders schön
      • Aussaat nicht oder nur dünn bedecken, nur leicht andrücken und feucht halten; Keimung ungleichmäßig 20-30 Tage bei 18-20 °C; Lichtkeimer; verträgt keine Staunässe
      • für hohe Luftfeuchtigkeit sorgen bis das Keimblatt entwickelt ist, danach kühler stellen; kräftige Keimlinge pikieren und im September bis Oktober im Abstand von 35 x 30 cm auspflanzen bzw. vereinzeln

Herbst 2012:

Oktober 2012:

November 2012:

Winter 2012:

  • ein bis zwei Mangold-Pflanzen stehen lassen und mit Laub überdecken, um danach Samen daraus zu gewinnen, denn im zweiten Jahr bilden diese Pflanzen Blüten aus
  • Winter-Kopfsalat bei Schneefall mit Tannenreisig oder Vlies abdecken[2]
  • Ernte Feldsalat im Spätherbst oder zeitigen Frühling[2]

Januar 2013:

  • Gartenplanung[4]

Februar 2013:

März 2013:

  • Gründüngungspflanzen kompostieren[4]
  • Kompostdüngung mit etwa 3 l je m²[4]
  • umgegrabene Flächen mit Krail oder Rechen einebnen und saatfertig vorbereiten[4]
  • erste Aussaaten[4]
  • ab März: Vorkeimen der Kartoffeln[2]
  • Aussaat von
    • Erbse "Markererbse Karina" (ab Mitte März; Reihenabstand 70-80 cm, Abstand 3-5 cm)[1]
      • als Fruchtfolge auf Starkzehrer einsetzen zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit
      • Höhe 70-80 cm; benötigt Kletterhilfe (z.B. Reisigzweige oder Maschendraht)
      • mittelgroße, gut gefüllte Hülsen; zum Einfrieren gut geeignet; sehr gut für Frühaussaaten geeignet
      • Aussaat ab Mitte März, wenn der Boden erwärmt ist; in bereits im Herbst gedüngten Boden ca. 6 cm tief aussäen; die jungen ca. 10 cm hohen Pflanzen anhäufeln
      • zur Vermeidung von Krankheiten sollten Erbsen nur alle 6 Jahre auf der gleichen Fläche angebaut werden

April 2013:

Mai 2013:

  • zweite Aussaat von Winterporree bzw. erstes Auspflanzen[6]
  • Sellerie ins Gartenbeet pflanzen
  • Folgesaat Radieschen[2]
  • Folgesätze von von Kopfsalat, Karotten und anderen[4]
  • vorkultivierte Pflanzen aus dem Zimmer oder Frühbeet gut abhärten; mit dem Ausbringen frostempfindlicher Kulturen bis Mitte des Monats warten[4]
    • nach den Eisheiligen Mitte Mai können frostempfindliche Arten wie Tomaten und Gurken gepflanzt werden[4] (oder erst Gurken säen?[7])
  • Buschbohnen aussäen ab Mai[2]
  • Gurken nach dem 10. Mai aussäen[2]
  • Kürbisse auspflanzen[2]
  • Basilikum aussäen[6] bzw. pflanzen[7]
  • Brokkoli, Weiß- und Blumenkohl auspflanzen[6]
  • Buschbohnen aussäen[6]
  • Zucchini pflanzen[6]
  • Bohnenkraut pflanzen[7]
  • erste Salaternte ca. 8 Wochen nach Pflanzung möglich[6]

Juni 2013:

  • Folgesaat Radieschen[2]
  • Herbstgemüse aussäen[4]
  • Folgesaat Buschbohnen[2][4]
  • abgeerntete Beete mit Folgekulturen bestellen[4]
  • regelmäßiges Ausgeizen der Tomatenpflanzen (Geiztriebe)[2]
  • Buschbohnen 6-7 Wochen nach der Aussaat ernten[6]
  • Brokkoli nach ca. 8 Wochen ernten[6]
  • Kohlrabi 7-8 Wochen nach Pflanzung ernten[6]

Juli 2013:

August 2013:

September 2013:

Oktober 2013:

  • Wurzelgemüse ernten, Wintergemüse einlagern[4]
    • einzulagerndes Gemüse muss bei trockenem Wetter möglichst unbeschädigt geerntet werden[4]
  • Tomaten vor dem ersten Frost abnehmen[4]
  • Winter-Kopfsalat auspflanzen[2]
  • Sellerie ernten[6]

November 2013:

Winter 2013:

  • Winter-Kopfsalat bei Schnee mit Tannenreisig oder Vlies abdecken[2]
  • Ernte Feldsalat im Spätherbst oder zeitigen Frühling[2]


  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 1,29 1,30 1,31 1,32 1,33 1,34 1,35 1,36 1,37 1,38 1,39 1,40 1,41 1,42 1,43 1,44 1,45 1,46 1,47 1,48 1,49 1,50 1,51 1,52 1,53 1,54 1,55 1,56 1,57 Quelle: Angaben auf der Samenpackung
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 2,27 2,28 2,29 2,30 2,31 2,32 2,33 2,34 2,35 2,36 2,37 2,38 2,39 2,40 2,41 2,42 2,43 2,44 http://www.onlinesamen.de as at March 28, 2012
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Informationen aus dem Samenhaus Döbeln vom 29.3.2012
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 4,19 4,20 4,21 4,22 4,23 4,24 4,25 4,26 4,27 4,28 4,29 4,30 4,31 4,32 4,33 4,34 4,35 4,36 4,37 4,38 4,39 4,40 4,41 4,42 4,43 4,44 http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/infoschriften/gemuese/10487/ as at March 28, 2012
  5. Information der Züchterin vom 15. April 2012
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 6,11 6,12 6,13 6,14 6,15 6,16 6,17 6,18 6,19 6,20 6,21 6,22 6,23 6,24 6,25 6,26 6,27 6,28 6,29 6,30 6,31 6,32 6,33 6,34 6,35 6,36 6,37 http://www.uni-kassel.de/agrar/nue/img/publ/handbuch.pdf as at March 29, 2012
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 http://saat-und-pflanztabelle.uwe-braunsdorf.de/ as at March 28, 2012