Garten:Historie

Aus Schöner Wohnen
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Blühender Flieder im Projekthaus-Garten im Mai 2011
Brombeere: alte, tote Ranken zurück geschnitten, frische Ranken hochgebunden
Frühbeet im Entstehungsprozess
Fertig: alte Fenster decken das Beet ab
Blumenrabatten an der Straße mit Mulch
Kirsche neben der Garage in voller Blüte
Neue gepflanzte Brombeere - insgesamt 6 Brombeersträucher
Blau-violett blühender Gundermann
Weitere zartblau blühende Blumen: Ehrenpreis
Die Kirsche an der Garage ist weiter aufgeblüht
Vorsaat: Akelei und Atlasblume
Apfelblüte direkt im Eingang zum Garten
Blühende Äpfel dominieren das Bild
Vorsaat: Artischocke
Vorsaat: Aubergine
Pflänzchen müssen bald verzogen und umgetopft werden
Vorsaat: Blumenkohl
Vorsaat: Bohnenkraut
Vorsaat: Brokkoli
Auch diese Pflänzchen müssen bald vereinzelt werden
Vorsaat: Gurken
Diese Pflanzen wurden bereits vereinzelt
Vorsaat: Knollenfenchel
Oft ist erst spät zu erkennen, ob es die gewünschte Pflanze ist
Vorsaat: Knollensellerie
Einige Pflänzchen sind schon recht groß
Vorsaat: Paprika
Rhabarber vorerst noch im Frühbeet - kommt zum neuen Kompost
Vorsaat: Rotkohl
Die typische Färbung ist schon zu erkennen
Weiteres Saatgut und Töpfe zur Vereinzelung von Sämlingen
Vorsaat: Tomaten
Sie müssen auch bald einzelne Töpfe bekommen
Diese Tomatenpflanzen wurden uns geschenkt
Verblühte Johannisbeere mit grünen Früchten
Klodenblüte (Pflaumenart)
Neue Triebe der Silbertanne wachsen
Zwetschge in Blüte
Es ist die "typische" Pflaumenart

Auf dieser Seite stellen wir einen (möglichst detaillierten) Überblick von Aktivitäten aus dem Gartenprojekt zusammen. Dieser kann natürlich nie ganz vollständig sein; insbesondere aus dem ersten Jahr fehlen Informationen...


Inhaltsübersicht

März 2012

  • Recherchen zu Gemüse, Ökogartenbau, ökologischem Pflanzenschutz etc. geführt; Ergebnisse zusammen getragen
  • Saatgut eingekauft: Bioladen, Samenhaus
  • Bau der Trockenmauer bzw. des Trockensteinhaufens begonnen
  • Umgraben der Hauptbeetfläche begonnen
  • Brombeeren wo sinnvoll zurück geschnitten; verbleibende Ranken hochgebunden


April 2012

  • Frühbeet gebaut, mit verschiedenen Schichten (Lehmboden, Walderde, Laub) befüllt und mit alten Fenstern abgedeckt
  • Laub zusammen gerecht und beim Kompost als Mulchmasse gelagert
  • alle Betonblöcke (waren mal als Beetbegrenzung gedacht) außer im unzugänglichen Bereich an der Hecke aus Hauptbeetfläche entfernt und Platz für größere Beetfläche geschaffen
  • Sträucher am früheren Kaninchenstall zurück geschnitten, um mehr Licht und Platz für Beete zu erhalten
  • Hauptbeetfläche fertig umgegraben und nach Süden bis zu den Narzissen erweitert; Treibhaus aufgeräumt und umgegraben
  • Blumenbeet am Tor zur Garage angelegt und Blumenzwiebeln (Sternblumen, Sterngladiolen, Glücksklee) gesetzt
  • Blumenrabatten am Gartenzaun an der Straße gemulcht und teilweise mit humoser Walderde versehen
  • Hortensien in den Blumenrabatten an der Straße zurück geschnitten (muss im Frühjahr gemacht werden, wenn sie wieder austreiben - alte Stengel knapp über neuen Knospen abschneiden)
  • Meerrettich-Wurzel am 15. April vorläufig hinten rechts ins Gewächshaus gepflanzt - fing in der eingeschweißten Plastik aus dem Supermarkt schon an zu schimmeln; soll später raus ins Freie
    • 1. Mai: eine Meerrettich-Wurzel treibt aus, die andere zeigt noch kein Wachstum
  • fertige Tomatenpflanzen in Töpfen am 15. April in warmen Zimmer ans Südfenster direkt an der Heizung gestellt; sollen Mitte ausgepflanzt werden
    • 7 Buschtomaten: unbedingt ins Freiland; kleines Stäbchen zum Fixieren; nicht ausgeizen!
    • 1 Cherrytomate: muss an Stab gebunden und im Wachstum immer wieder weiter festgebunden sowie ausgegeizt werden; kann ins Treibhaus oder ins Freie
    • 4 Stabtomaten: muss an Stab gebunden und im Wachstum immer wieder weiter festgebunden sowie ausgegeizt werden; kann ins Treibhaus oder ins Freie
    • Pflege: Düngejauche wurde mit bereit gestellt - maximal einmal pro Woche 1 Esslöffel pro Pflanze + wässern
    • 6. Mai: einige Blätter weisen bleich-gelbe, welke Flecken auf - möglicherweise Folge der ausbleibenden Wässerung während drei Tagen Abwesenheit; ansonsten sehen die Pflanzen aber gut aus
    • 4. Juli: erste rote Früchte von Buschtomaten geerntet; die meisten Früchte sind aber noch grün
  • Hecke am Zaun westlich vom Gemüsegarten zurück geschnitten
  • Kartoffeln vorkeimen lassen[1]
    • am 1. April wurde die Seite der Kartoffeln mit den meisten Ansätzen nach oben gelegt; im Haus, aber nicht im Warmen sollen sie nun vorkeimen; im Kellergang haben sie etwas Licht, aber nicht zu viel
    • 8. April: hellgrüne Keime bilden sich
  • Ökogarten-Treffen am 21. April 2012
  • Pfähle für Brombeeren und Himbeeren im Gemüsegarten eingeschlagen und Triebe daran gebunden
    • auch kleinere Brombeerpflanzen hochgebunden, um die Ausbreitung im Garten zu begrenzen (schlägt wieder Wurzeln, wo die Zweige den Boden berühren und verbreitet sich so immer weiter)
    • Ecke an der Tanne am Hauptbeet hergerichtet; hat auch den Sinn, dass die Beetflächen drumrum zum Anbau von Gemüse genutzt werden können
  • Holzlager aufzuräumen begonnen, um mehr Platz am Gemüsegarten zu haben - Bereich vor dem Gewächshaus ist nun frei; alter Zaun ebenfalls entfernt und auseinander genommen
  • Aussaat:
    • Glücksklee "Deppei" (April bis Mai; Abstände 5 cm; Blüte im Juli bis Oktober)[2]
      • Bodenansprüche: sonniger Standort
      • 35 Pflanzen; Höhe 15 cm; auch für Töpfe und Balkon geeignet
      • im Frühjahr nach dem Frost im Garten pflanzen; Saattiefe 5 cm; bei trockenem Frühlingswetter, vor allem nach dem Pflanzen, Boden feucht halten; bis zum Pflanzen trocken lagern
      • am 8. April ringförmig im Blumenbeet an der Garage ausgesät: Sternblumen umgeben von einem Ring Glücksklee und einem äußeren Ring Sterngladiolen
      • am 14. April restliche Zwiebeln an einzelnen Punkten auf der Wiese mit je 3-4 Zwiebeln pro Saatloch in Gruppen von 3 bis 7 Löchern ausgesät und intensiv gegossen; die Saatlöcher wurden abwechselnd mit Glücksklee und Sternblumen besetzt
    • Kornblume (März bis Juni, August bis September; Abstände: 10 x 25 cm; Blüte Juni bis September)[2]
      • Bodenansprüche: sonniger Standort
      • einjährig; leuchtend blau und reichlich blühende Beet- und Rabattenpflanze, die sich auch als Schnittblume eignet; Höhe 40-80 cm
      • frische Kornblumenblüten eignen sich zur Verzierung von Salaten und kalten Platten; getrocknet kommt sie als Schmuckdroge in beruhigende Abendtees
      • Kornblumen überwintern bei Aussaat im August - im Frühling haben sie dann einen Wachstumsvorsprung und blühen besonders früh ab Anfang Juni
      • 3-4 m²
      • am 9. April breiflächig auf Wiese zwischen ehemaligem Bienenhäuschen und Hauptbeetfläche (bis zur Narzissenreihe) ausgesät (wahrscheinlich nicht optimal, da schon Gras steht und die Samen es schwerer haben werden aufzugehen und sich durchzusetzen)
    • Sternblumen "Fabiola" (April; Abstände 10 cm; Blüte im Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: sonniger Standort
      • 20 Pflanzen; Höhe 45 cm; auch für Töpfe und Balkon geeignet
      • im Frühjahr nach dem Frost im Garten pflanzen; Saattiefe 5 cm; bei trockenem Frühlingswetter, vor allem nach dem Pflanzen, Boden feucht halten; bis zum Pflanzen trocken lagern
      • am 8. April mittig im Blumenbeet an der Garage ausgesät: Sternblumen umgeben von einem Ring Glücksklee und einem äußeren Ring Sterngladiolen
      • am 14. April restliche Zwiebeln an einzelnen Punkten auf der Wiese mit je 3-4 Zwiebeln pro Saatloch in Gruppen von 3 bis 7 Löchern ausgesät und intensiv gegossen; die Saatlöcher wurden abwechselnd mit Glücksklee und Sternblumen besetzt
    • Sterngladiolen (April; Abstände 10 cm; Blüte im Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: sonniger Standort
      • 40 Pflanzen; Höhe 75 cm; als Schnittblumen geeignet
      • im Frühjahr nach dem Frost im Garten pflanzen; Saattiefe 10 cm; bei trockenem Frühlingswetter, vor allem nach dem Pflanzen, Boden feucht halten; bis zum Pflanzen trocken lagern
      • am 8. April als Umrandung im Blumenbeet an der Garage ausgesät: Sternblumen umgeben von einem Ring Glücksklee und einem äußeren Ring Sterngladiolen
      • am 14. April restliche Zwiebeln auf der Wiese an einem Baum in Schuttnähe mit je 3-4 Zwiebeln pro Saatloch in Gruppen von 3 bis 7 Löchern ausgesät und intensiv gegossen
  • Vorsaat:
    • Akelei "Spezialrasse Mischung" (April bis Mai im Haus, Mai ins Freiland; Auspflanzung im September bis Oktober; Blüte im Mai bis Juni ab dem 2. Jahr)[2]
      • auch zum ökologischen Pflanzenschutz nutzbar
        • in Kombination z.B. mit Salat
      • Bodenansprüche: durchlässige Böden; sonniger bis halbschattiger Standort
      • mehrjährig; Höhe ca. 75 cm; farbenprächtige, besonders große Blüten mit langem Sporn in vielen zarten Pasteltönen; für Rabatten, Beete und zum Schnitt; in Gruppen gepflanzt wirken sie besonders schön
      • Aussaat nicht oder nur dünn bedecken, nur leicht andrücken und feucht halten; Keimung ungleichmäßig 20-30 Tage bei 18-20 °C; Lichtkeimer; verträgt keine Staunässe
      • für hohe Luftfeuchtigkeit sorgen bis das Keimblatt entwickelt ist, danach kühler stellen; kräftige Keimlinge pikieren und im September bis Oktober im Abstand von 35 x 30 cm auspflanzen bzw. vereinzeln
      • am 8. April in Balkonkasten ausgesät; gegossen; in kühlem Hausflur an Ostfenster gestellt; Haltbarkeitsdatum Saatgut war Januar 2012; sobald wie möglich an warmen Ort umstellen
      • 15. April: kleine Pflänzchen im Kasten erkennbar
    • Artischocken "Vert Globe" (Mitte Februar bis April im Haus/Töpfe; Auspflanzen ab Mitte Mai; Abstände 100 x 100 cm; Ernte ab September; im 2. Jahr ab Juli)[2]
      • Bodenansprüche: nährstoff- und humusreicher Boden an sonniger geschützter Stelle ohne Ostwind
      • ca. 20 Pflanzen (zu viele!)
      • Keimung 15-20 Tage bei 18-20 °C; Samen mit Schmirgelpapier anrauen oder einen Tag in ein feuchtes Tuch zur besseren Quellung legen; 2-3 Korn pro Topf auslegen; in 3facher Samenstärke mit Erde bedecken, andrücken und feucht halten
      • Die Pflanzen sind starkwüchsig und mehrjährig. Im ersten Jahr sind noch nicht sehr viele Knospen zu erwarten. Im Winter abdecken. Mäuse fressen gern die Wurzeln.
      • am 6. April ein- bis zweizeilig in 6 mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfen mit jeweils etwa 3-4 Samen ausgesät; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; in warmen Zimmer ans Fenster gestellt; soll schnellstmöglich ins Frühbeet bzw. Gewächshaus umziehen
      • 13. April: erste einzelne gequollene Samen zu sehen
      • 15. April: kleine Pflänzchen nun in drei Töpfen erkennbar
      • 17. April: nur noch in zwei Töpfen kleine Pflänzchen erkennbar
      • 19. April: kleine Pflänzchen nun wieder in drei Töpfen erkennbar
      • 21. April: kleine Pflänzchen nun in vier Töpfen erkennbar
    • Atlasblume (Sommerazalee) "Gefüllte Mischung" (März bis April in Töpfen, ab Mai ins Freiland; Auspflanzung im Mai; Abstände 15 x 10 cm; Blüte Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: magerer, lockerer Boden; sonniger Standort
      • einjährig; Gruppenpflanze für Beete und Rabatten; Schnittblume mit großen, gefüllten Blüten; Wuchshöhe ca. 35 cm
      • ca. 150 Pflanzen; Keimung 7-14 Tage bei 18-23 °C; Vorkultur in Töpfen, Kasten
      • am 8. April in Balkonkasten ausgesät; gegossen; in kühlem Hausflur an Ostfenster gestellt; Haltbarkeitsdatum Saatgut war Oktober 2010; sobald wie möglich an warmen Ort umstellen; soll später in die Blumenrabatten vorm Haus
      • 15. April: kleine Pflänzchen im Kasten erkennbar
    • Aubergine "Early long purple 3" (eigentlich im Februar erforderlich; Auspflanzung im Mai; Abstände 75x 40 cm; Ernte August bis September)[2]
      • Bodenansprüche: wärmebedürftiger als Tomaten; nährstoffreicher, organisch angereicherter Boden; während des Wachstums ausreichend gießen und düngen; sonniger Standort
      • ca. 20 Pflanzen; Haupttrieb bei 15 cm Länge zur Förderung der Seitentriebbildung stutzen; höchstens 4 Triebe je Pflanze heranziehen
      • Anbau im Gewächshaus und im Folienzelt ist zu empfehlen; im Freiland an wingeschütztem Standort
      • am 2. April dreizeilig in einem Balkonkasten ausgesät in etwa 25 Saatlöchern mit jeweils etwa 4-5 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; in warmen Zimmer ans Südfenster direkt an der Heizung gestellt
      • 9. April: erste Pflänzchen sind erkennbar
    • Blumenkohl "Neckarperle" (April im Frühbeet; Auspflanzen April, Mai; Abstand 50 x 50 cm; Ernte ab Juni)[2]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher, schwerer, feuchter Boden und spätere Nachdüngung in der Hauptwachstumszeit
      • in Reihen aussähen, in 11/2-facher Samenstärke mit Erde bedecken, andrücken und feucht halten und später verpflanzen
      • ca. 40 Pflanzen (zu viele!)
      • zuverlässige, samenfeste Blumenkohlsorte; bildet runde, glatte Blumen von reinweißer Farbe
      • am 6. April ein- bis zweizeilig in 6 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfen ausgesät; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; in warmen Zimmer ans Südfenster direkt an der Heizung gestellt; soll schnellstmöglich ins Frühbeet bzw. Gewächshaus umziehen
      • 11. April: kleine Pflänzchen in fünf Töpfen erkennbar
      • 12. April: kleine Pflänzchen nun in allen sechs Töpfen erkennbar
      • 13. April: Töpfe ins Frühbeet gesetzt
    • Brokkoli (Februar bis März; Auspflanzung Anfang bis Mitte Mai; Pflanzabstand 50 x 50 cm)[2]
      • Bodenansprüche: humoser, feuchter, nährstoffreicher Boden; sonniger Standort
      • bildet große, kräftige Triebe von bläulich-grüner Farbe und ist aromatisch im Geschmack; Blumen und Stiele liefern ein zartes blumenkohl- bzw. spargelähnliches Gemüse
      • Vorkultur in Saatschalen, Frühbeet; erstarkte Sämlinge auf 5 x 5 cm vereinzeln
      • regelmäßig hacken und gut wässern
      • am 2. April in 8 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät in je nach Größe 1-5 Saatlöchern mit jeweils etwa 3-5 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; vorerst in warmen Zimmer ans Fenster gestellt - soll später raus ins Frühbeet
      • 8. April: erste kleine Pflänzchen werden in zwei Töpfen sichtbar
      • 9. April: viele neue kleine Pflänzchen jetzt in sechs Töpfen sichtbar
      • 11. April: kleine Pflänzchen in sieben Töpfen erkennbar
      • 13. April: Töpfe ins Frühbeet gesetzt
    • Bohnenkraut (April bis Juli; Abstände 20 x 25 cm)''[2]
      • auch zum ökologischen Pflanzenschutz nutzbar (hier nur Kräuterspirale - einjähriges in Bohnenbeeten)
        • in Kombination mit Bohnen
      • Auspflanzung in Kräuterspirale geplant
      • Bodenansprüche: leichter, kalkhaltiger Boden; warme, sonnige Lage; nach der Aussaat andrücken und feucht halten
      • das würzige, aromatische Kraut wird in der Küche wie das Gartenbohnenkraut verwendet; enthält ätherische Öle und Gerbstoffe; pikantes Gewürz für alle Bohnengerichte; dient auch als Tee bei Husten und Verschleimung; Ernte vor der Blüte
      • mehrjährig; Aussaat im Freiland/Frühbeet; Keimung 10-15 Tage bei 16 bis 20 °C; Saat nicht oder nur dünn abdecken; ab dem 2. Jahr sind 2-3 Schnitte möglich
      • ca. 50 Pflanzen; Höhe der Pflanzen 30 cm
      • Haltbarmachung: trocknen, einfrieren, einlegen in Öl
      • am 7. April breitflächig in 2 große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät und angedrückt; vorsichtig gegossen; vorerst in warmen Zimmer ans Südfenster direkt an der Heizung gestellt - soll später raus in die Kräuterspirale
      • 15. April: kleine Pflänzchen nun in allen beiden Töpfen erkennbar
    • Gurken "Chinesische Slangen" (April im Frühbeet; Auspflanzen ab Mitte Mai; Abstände: Reihenabstand 1 m, Kornabstand 20 cm; Ernte ab Mitte Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: humoser, lockerer, gut durchlässiger Boden in sonniger Lage
      • Diese Salatgurke mit kurzem Hals bildet große, schlanke Früchte, die grün abreifen und bis in den Herbst tragen. Robust und widerstandsfähig.
      • Aussaat: 3-4 Korn in eine Mulde legen; nach Bildung des 2. Blattpaares vereinzeln und nur die beiden stärksten Pflanzen stehen lassen; nach Ausbildung des 5. Blattes den Haupttrieb abzwicken; regelmäßig lockern und gießen
      • am 6. April in 10 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät in je nach Größe 1-2 Saatlöchern mit jeweils etwa 3-4 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; vorerst in warmen Zimmer ans Fenster gestellt - soll später raus ins Frühbeet
      • 11. April: kleine Pflänzchen in einem Topf erkennbar
      • 13. April: kleine Pflänzchen nun in fünf Töpfen erkennbar
      • 15. April: kleine Pflänzchen nun in acht Töpfen erkennbar
      • 17. April: kleine Pflänzchen nun in allen zehn Töpfen erkennbar
      • 20. April: kleine Pflänzchen jetzt nur noch in neun Töpfen erkennbar; zum Teil schon 3. oder gar 4. Blatt gebildet
      • 23. April: nun wieder in zehn Töpfen kleine Pflänzchen erkennbar; die größten (deutlich über 10 cm hoch) umgetopft in 16 einzelne Töpfe und an warmen Standort am Südfenster aufgestellt
      • 30. April: von den umgetopften Pflanzen ist eine eingegangen, die beim Umtopfen leicht geknickt war; nun sind es nur noch 15 einzelne Gurkenpflanzen, ob in den verbliebenen Saattöpfen noch weitere Pflänzchen wachsen werden, ist noch nicht erkennbar
      • 5. Mai: die umgetopften Pflanzen sind unglaublich gewachsen und haben jetzt große Blätter; in einem der Töpfe sind zwei kleine Triebe aus der Erde zu erkennen, die möglicherweise späte Gurkenkeimlinge sind; ebenso ist in einem der alten, nun pflanzenleeren Töpfe ein Keimling zu sehen, bei dem es sich eventuell auch um eine junge Gurke handelt
      • Anfang Juli: mit Tomatendünger, der auch für Gurken geeignet ist, (Restbestände vom Vorbesitzer) gedüngt
      • Mitte Juli: Düngung mit 1:10 Urin-Wasser-Gemisch
      • Mitte Juli: erste Gurken geerntet; viele sind eher grüngelb als dunkelgrün; immer wieder lassen die Pflanzen die Blätter hängen, obwohl der Boden feucht ist - meist stärken sie sich wieder, wenn sie trotzdem gegossen werden; eine Pflanze ist Anfang Juli eingegangen - erst hat sie die Blätter hängen lassen, dann nicht wieder aufgepäppelt; zwei weitere Pflanzen haben gleiche Symptome Mitte Juli; alle Pflanzen haben graue Flecken - Mehltau?
    • Knollenfenchel "Finale" (Februar bis Anfang August)''[2]
      • Bodenansprüche: reichlich Kompost, reichlich feucht halten und später anhäufeln
      • schossfeste Sorte; für die gesamte Freilandsaison geeignet; bildet breitrunde, schwere, feste und gleichmäßige Knollen aus
      • Vorkultur möglichst in Töpfen, da hierdurch das Anwachsen verbessert wird
      • am 6. April in 4 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät in je nach Größe 2-4 Saatlöchern mit jeweils etwa 3-4 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; vorerst in warmen Zimmer ans Fenster gestellt; Auspflanzung im Mai geplant
      • 12. April: kleine Pflänzchen in einem Topf erkennbar
      • 13. April: kleine Pflänzchen nun in zwei Töpfen erkennbar
      • 14. April: kleine Pflänzchen nun in drei Töpfen erkennbar
      • 20. April: zum Teil schon 3. und 4. Blatt gebildet
      • 21. April: kleine Pflänzchen nun in allen vier Töpfen erkennbar
    • Knollensellerie "Anita GS" (Februar bis März; Auspflanzung ab Mitte Mai; Abstände 40 x 40 cm; Ernte Oktober bis November)[2]
      • Bodenansprüche: möglichst organische Grunddüngung; nährstoffreicher, feuchter Boden; Kopfdüngung Anfang August; Boden häufig lockern, bei Trockenheit wässern
      • ca. 200 Pflanzen (zu viele!); ertragreiche Sorte mit guter Innenqualität; beim Kochen weiß bleibend
      • widerstandsfähig gegen Sellerierost; gute Lagerfähigkeit
      • am 2. April in 6 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät in je nach Größe 1-5 Saatlöchern mit jeweils einer winzigen Prise Samen (die sind extrem klein, so dass es müßig wäre zu zählen); dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; in warmen Zimmer ans Fenster gestellt
      • 9. April: erste Pflänzchen in vier Töpfen erkennbar
      • 10. April: kleine Pflänzchen nun in fünf Töpfen erkennbar
      • 11. April: kleine Pflänzchen nun in allen sechs Töpfen erkennbar
    • Paprika "Pantos" (Februar-Anfang April Vorsaat im Haus; April bis Mitte Mai Auspflanzung im Haus, Ende Mai Auspflanzung im Freien; Abstände 50 x 70 cm; Ernte Mitte Juli bis Mitte Oktober)[2]
      • länglicher Sortentyp mit spitzen rotreifenden Früchten; enorme Wüchsigkeit und Gesundheit
      • Höhe 80- 180 cm; kann im Gewächshaus über 1,80 m hoch werden, daher dreitriebiges Aufleiten an Schnüren empfohlen; Freilandpflanzung in warmen Lagen ab Mitte Mai
      • Aufzucht der Jungpflanzen möglichst warm (mindestens 20 °C) und hell; Aussat in Töpfe oder Schalen; Samen flach mit Erde bedecken, gut andrücken und feucht halten; tiefes Pikieren bis zu den Keimblättern erhöht die Standfestigkeit
      • 10-15 Pflanzen
      • am 6. April in 7 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät in je 1 Saatlöchern mit jeweils 2 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; in warmen Zimmer über Heizung ans Fenster gestellt
      • 13. April: kleine Pflänzchen in zwei Töpfen erkennbar
      • 14. April: kleine Pflänzchen nun in drei Töpfen erkennbar
      • 15. April: kleine Pflänzchen nun in vier Töpfen erkennbar
      • 17. April: kleine Pflänzchen nun in sechs Töpfen erkennbar
      • 19. April: kleine Pflänzchen nur noch in fünf Töpfen erkennbar
      • 22. April: nun wieder in sechs Töpfen kleine Pflänzchen erkennbar
      • 28. April: kleine Pflänzchen nun in allen sieben Töpfen erkennbar
      • eine Paprika nachgekauft und gepflanzt
      • Mitte Juli: eine Paprikaschote an der nachgepflanzten Paprika
    • Rotkohl "Roodkop" (ab Februar in Saatgefäße oder ins Frühbeet; Auspflanzung ab Ende April; Pflanzabstand 50 x 40 cm; Ernte August bis Oktober)[2]
      • Bodenansprüche: humoser, mittelschwerer bis schwerer, feuchter Boden
      • erstarkte Sämlinge auf 5 x 5 cm vereinzeln; öfter hacken und kräftig wässern
      • bildet mittelfrühe, schwarzrote, runde, mittelgroße und feinrippige Köpfe; gute Lagerfähigkeit
      • am 2. April in 7 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät in je nach Größe 1-5 Saatlöchern mit jeweils etwa 3-5 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; vorerst in warmen Zimmer ans Fenster gestellt - soll später raus ins Frühbeet
      • 9. April: erste kleine Pflänzchen in drei Töpfen erkennbar
      • 10. April: kleine Pflänzchen in sechs Töpfen erkennbar
      • 11. April: kleine Pflänzchen in allen sieben Töpfen erkennbar
      • 13. April: Töpfe ins Frühbeet gesetzt
      • 17. April: nur noch in sechs Töpfen kleine Pflänzchen erkennbar erkennbar
      • 18. April: kleine Pflänzchen nun wieder in allen sieben Töpfen erkennbar
      • 20. April: zum Teil schon 3. oder gar 4. Blatt gebildet
    • Tomate "Matina" (ab Mitte März im Zimmer oder warmen Frühbeet/Gewächshaus; Auspflanzung ab Mitte Mai)[2]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden und viel Feuchtigkeit, Licht und Wärme
      • frühe, platzfeste Freilandtomate; laub kartoffelblättrig; besonders aromatischer Geschmack
      • Keimtemperatur mindestens 24 °C; frostempfindlich
      • am 2. April in 8 unterschiedlich große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe ausgesät in je nach Größe 1-5 Saatlöchern mit jeweils etwa 3-5 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
      • 9. April: erste kleine Pflänzchen in drei Töpfen erkennbar
      • 10. April: kleine Pflänzchen nun in vier Töpfen erkennbar
      • 11. April: kleine Pflänzchen nun in sieben Töpfen erkennbar
      • 12. April: kleine Pflänzchen nun in allen acht Töpfen erkennbar
      • 20. April: zum Teil schon 3. und 4. Blatt gebildet
      • 5. Mai: schon sehr große Pflanzen - sollten bald umgetopft werden
      • Ende Mai: ausgepflanzt; drei Pflanzen sind danach wieder eingegangen
      • Ende Juni: beginnen zu blühen; Höhe jetzt etwa 1,50 m
  • Rhabarber (April; Abstand 50 cm)[1]
    • erst ab dem 2. Jahr kann ein wenig, ab dem 3. Jahr richtig geerntet werden.
    • kann in die Nähe vom Kompost gesetzt werden
    • am 13. April 3 Pflanzen in einzelnen Töpfen (fertig so gekauft) ins Frühbeet gestellt; muss schnellstmöglich dann ausgepflanzt werden (obwohl seit Einkauf vor zwei Wochen nicht gewässert, ist die Erde in den Töpfen immer noch feucht!)
  • Auspflanzung von
    • Brombeere
      • Pflanze im Topf bekommen und am 15. April in die schon vorhandene Brombeerhecke gesetzt
    • Lauchzwiebel (?)
      • im Hauptbeet beim Umgraben gefunden; waren wahrscheinlich wieder ausgekeimt aus Pflanzen vom Vorjahr; nicht ganz klar, ob es Lauchzwiebel (wahrscheinlicher) oder Zwiebeln
      • am 14. April etw fünf Zwiebellauch-Pflanzen im Haus-Eingangsbereich in die Ecke an der Treppe in stark humose Erde, die da aus einem alten Pflanztopf hingeschüttet wurde, eingepflanzt
      • 5. Mai: die Pflanzen haben neue frische grüne Blätter angetrieben; scheinen also angewachsen zu sein


Mai 2012

  • ausjähten von Wildkräutern in Vorsaaten - erst Ende April/Anfang Mai wurde deutlich erkennbar, was die gewünschten Pflänzchen und was nicht gesät wurde; wahrscheinlich waren einige Keimlinge, die zu Anfang in den Töpfen entdeckt worden waren, in Wirklichkeit ungewünschte Wildsaaten
  • umgraben weiterer Beetflächen
    • Hauptbeetfläche soweit möglich ausgeweitet; dazu vorher störende Betonelemente der alten Beetbegrenzung weggeräumt
  • Ruinen unter Beetfläche abgetragen; Findlinge und Steine aus den Beeten entfernt
  • Weiterbau an der Trockenmauer
  • Beete abgemessen und abgesteckt
  • Saatgut nachgekauft
  • Mäuseloch am 12. Mai in erster Karottenzeile am Gartenhaus entdeckt - zwei Knoblauchzehen zerstückelt und hineingetan; anschließend mit Wasser gespült; Loch mit Erde verschlossen
  • Brennesseljauche am 17. Mai angesetzt: ein 10-Liter-Eimer voll zerschnittene Brennesseln gemischt mit Zwiebel- und Knoblauchschalen in eine Plastikwanne auf dem Schutt in sonniger Lage getan; Wanne mit Wasser gefüllt; Maschendraht zum Schutz von Kleintieren darüber fixiert
  • erste Erdbeeren sind reif (alte Pflanzen, in der Wiese zwischen Brom- und Himbeeren - nicht gezielt gepflegt)
  • weitere Vorsaaten angelegt
    • Kopfsalat "Maikönig" (April; Abstand 25 x 25 cm; Ernte Mai bis Juni)[2]
      • Bodenansprüche: humoser, lockerer, normaler Gartenboden, der nicht mit Stallmist gedüngt ist; volle Sonne; hoher Wasserbedarf
      • frühe Freilandsorte mit gelblich-grünen, zarten Köpfen, deren Blattränder etwas rötlich gefärbt sind; auch für kalte Kästen unter Folie geeignet
      • ca. 200 Pflanzen (zu viele!); Keimung 7-14 Tage bei 10-16 °C; Temperaturen über 15 °C wirken sich negativ auf die Keimung aus; Salatpfanzen nie zu tief setzen, das Herz darf nicht mit Erde bedeckt werden - die Pflanzen würden faulen oder keine guten Köpfe bilden; vereinzeln/pikieren bei zu dichter Saat
      • am 12. Mai in 4 große mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe und einen ebenso gefüllten Balkonkasten flächig ausgesät; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; im Treppenhaus ans Fenster gestellt
      • 18. Mai: viele kleine Pflänzchen
    • Zucchini "Zuboda" (Mitte Mai bis Mitte Juni; Abstände 100 x 100 cm; Ernte Ende Juni bis Mitte Oktober)[2]
      • rankenlos mit grünen, leicht marmorierten, länglichen Früchten mit geringem Kernhausanteil
      • 10-20 Pflanzen; Erntebeginn ca. 6 Wochen nach Pflanzung; frühwüchsig und guter Ertrag; offener Wuchs
      • bei Freilandaussaat 2-3 Samen etwa 3 cm tief legen und später nur die kräftigsten Sämlinge stehen lassen; frühes Ernten der Früchte bringt verstärkten Fruchtansatz und reichen Ertrag; die Blüten eignen sich als Dekoration und zum Verzehr (Blütenstempel entfernen)
      • am 12. Mai je ein Samenkorn in 13 kleinere und zwei Samen in 5 größere mit Lehm-Erde-Gemisch gefüllte Blumentöpfe etwa 3 cm tief gesetzt; wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; im Treppenhaus ans Fenster gestellt
      • 18. Mai: erste Pflänzchen sichtbar
    • Kürbis "Hokkaido Red Kuri" (Mitte Mai bis Anfang Juni; Abstände 100 x 150 cm; Ernte August bis Oktober)[2]
      • Bodenansprüche: nährstoffreiche Böden und gute Wasserversorgung
      • breitrunder, orangefarbener Kochkürbis mit gelbem Fleisch; mit Schale verzehrbar; sehr feiner nussartiger Geschmack; sehr ertragreich; im Lager haltbar bis Februar
      • je zwei Samenkörner etwa 2-3 cm tief ablegen und nach dem Auflaufen die kräftigere Pflanze stehen lassen
      • 5-7 Pflanzen
      • am 17. Mai je ein Samenkorn in 13 mit Treibhaus-Erde gefüllte Blumentöpfe in fingertiefes Loch gesetzt und leicht mit Erde bedeckt; vorsichtig gegossen; an Südfenster gestellt
      • 24. Mai: erste Sämlinge zeigen sich
  • Möhren-Zwiebel-Radieschen-Beet angelegt + Aussaaten
    • Dill (April bis August; Abstände 25 x 15 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden; sonniger Standort; wächst am besten unter deckenden Pflanzen, z.B. Gurken
      • beliebtes Gewürz für eingelegte Gurken und Salate; zerkleinerte Samen eignen sich für Tee, besonders mit Kümmel und Fenchel wirkt er lindernd bei Blähungen
      • einjährig; Aussaat im Freiland; Ernte von Blättern kurz vor der Blüte und des Samens bei trocknem Wetter
      • ca. 200 Pflanzen; Keimung 8-15 Tage bei 10-20 °C; in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken; nach Aussaat andrücken und feucht halten
      • Haltbarmachung: einfrieren, einlegen in Essig, Öl und Salz
      • 11. Mai: ausgesät; erst ganzes Beet gewässert; Zeile nur angedeutet; Samen relativ eng (weniger als 15 cm) gelegt; dünn mit Erde fein bedeckt und angedrückt; vorsichtig gegossen
      • 23. Juli: erste Ernte; junge Pflanzen bleiben stehen
    • Kamille "Echte Kamille" (März bis Juni; Reihenabstand 20-25 cm; Abstände: 15 cm; Ernte Mai bis September)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Zwiebeln
        • als Pflanzenjauche zur Kräftigung des Pflanzenwachstums
      • einjährig; Höhe 20-30 cm; Blüten werden bei trockenem Wetter gesammelt, Blütenköpfe mit 1 cm langen Stielen pflücken, an luftigen, schattigen Ort dünn ausgebreitet trocknen; getrocknete Blüten verschlossen und dunkel in Schraubgläsern aufbewahren
      • kann als Heilmittel innerlich und äußerlich verwendet werden; Kamillen-Tee, Dampfbäder oder -Spülungen; Dosierung 1 Teelöffel voll Blüten auf eine Tasse, nur überbrühen, kurz ziehen lassen und abseihen
      • Keimdauer 14-16 Tage; Samen sind Lichtkeimer, darum nicht mit Erde bedecken, nur andrücken; dünn in Reihen ins Freiland auf vorher gut angefeuchteten Boden säen
      • 11. und 12. Mai: Saat (insgesamt 6 Packungen) vorsichtig in Zeile ausgestreut, da zu klein, um einzelne Samen zu setzen; erst ganzes Beet gewässert; danach angedrückt; vorsichtig gegossen
      • 20. Mai: kleine Sämlinge zu sehen
      • Anfang Juli: von hier an immer wieder Blüten abgeerntet
    • Karotte "Milan" (März bis Mitte Juni; Abstände 35 x 3 cm; Ernte Mitte Juli bis Oktober)[2]
      • 6-8 m²
      • angenehmer, runder saftig-frischer Geschmack; geeignet sowohl für den Frühanbau als auch für den späten Anbau als Lagermöhre; glatte, nach dem Waschen leuchtend orange Schale; Lagerung bis ins Frühjahr möglich; Kulturdauer ca. 120 Tage
      • 11. Mai: ausgesät; erst ganzes Beet gewässert; ca. 1 cm tiefe Furche angelegt; kleine Prise Samen alle paar Zentimeter eingestreut; mit Erde fein bedeckt und angedrückt; vorsichtig gegossen; Karottenzeilen mit Schnur markiert
    • Knoblauch (April, Abstand 20 cm)[1]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Karotten, Porree, Rosen, Schnittlauch und Zwiebeln
      • um die gesteckten Knoblauch-Zehen bilden sich im Kreis neue Knollen
      • 11. und 12. Mai: in fingertiefe Löcher gesteckt (insgesamt 7 Knollen); erst ganzes Beet gewässert; mit Erde bedeckt und gegossen
    • Majoran (März-Juni; Abstände 20 x 15 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: humusreicher Boden; sonniger Standort; nach der Aussaat andrücken und feucht halten
      • einjährig; Ernte der frischen Blätter vor der Blüte; ist intensiv im Geschmack und darum ein Salzersatz; macht fette Speisen verdaulich; wirkt entkrampfend, nervenstärkend, dient als Teeaufguss bei Erkältungskrankheiten
      • ca. 150 Pflanzen; Keimung 10-15 Tage bei 16-20 °C; Saat nicht oder nur dünn abdecken
      • Haltbarmachung: trocknen, einfrieren, einlegen in Öl
      • 11. und 12. Mai: Saat (insgesamt 6 Packungen) vorsichtig in Zeile ausgestreut, da zu klein, um einzelne Samen zu setzen; erst ganzes Beet gewässert; danach angedrückt; vorsichtig gegossen
    • Petersilie "Mooskrause 2" (März bis Juli; Abstände 10 x 25 cm; Ernte Mai bis November)[2]
      • Bodenansprüche: mittelschwerer, humusreicher, tiefgründiger Boden; mag mäßige Temperaturen und eine hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit
      • zwei- bis mehrjährige Kultur; Mooskrause zeichnet sich durch mittel- bis dunkelgrüne stark gekräuselte Blätter sowie kräftigen Wuchs aus und ist zur Schnittnutzung geeignet; reich an Vitamin A
      • auch zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • 3-4 m²; Saattiefe 2-3 cm; während der Keimung feucht halten; Pflanzenhöhe 15-25 cm
      • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
      • 11. Mai: ausgesät; erst ganzes Beet gewässert; ca. 2-3 cm tiefes Loch angelegt; große Prise Samen eingestreut; mit Erde bedeckt; vorsichtig gegossen
    • Radies "Bamba" (März bis August; Reihenabstand 15 cm, Abstand 4 cm; Ernte April bis Oktober)[2]
      • Bodenansprüche: lockerer, humoser Boden; sonniger Standort; regelmäßig gießen, nur wenig düngen
      • zylindrisch, rote Sorte mit weißer Spitze, für die ganze Freilandsaison; die knackigen Knollen sind raschwüchsig und mild-würzig
      • Bodentemperatur 8-20 °C; Saattiefe 1 cm; Kulturdauer 4-8 Wochen; Direktsaat ins Freiland in Reihen in lockeren Gartenboden; nicht zu dicht säen; gleichmäßig feucht halten und nach Aufgang rechtzeitig verziehen
      • zeitlich gestaffelte Folgesaaten sichern eine ständig frische Ernte
      • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
      • 11. Mai: ausgesät; erst ganzes Beet gewässert; ca. 1 cm tiefe Furche angelegt; Samen etwa alle 4 cm gelegt; mit Erde fein bedeckt und angedrückt; vorsichtig gegossen
    • Radies "Sora" (Anfang April bis Ende August; Reihenabstand 10-20 cm, Abstand 10-20 cm)[2]
      • Bodenansprüche: kein frische organische Düngung
      • festfleischiges, leuchtend rotes Radies mit schöner, runder Form; Anbaueignung von Frühjahr bis Herbst
      • 2 m²; Saattiefe 1 cm; in Gegenden mit Madenbefall Vlies- oder Netzschutz verwenden
      • 12. Mai: ausgesät (1/2 Packung); erst ganzes Beet gewässert; ca. 1 cm tiefe Furche angelegt; Samen etwa alle 4 cm gelegt; mit Erde fein bedeckt und angedrückt; vorsichtig gegossen
      • 20. Mai: kleine Pflänzchen zu sehen
    • Rosmarin (April bis Juni; Abstände 30 x 30 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: humusreicher Boden; sonniger Standort; ist nicht ganz winterfest - braucht Abdeckung im Winter
      • mehrjährig; Aussaat im Frühbeet/in Töpfen; Ernte der jungen, nicht verholzten Triebe; Triebspitzen und ganze Zweige werden mitgekocht oder mitgebraten; entwickelt ein starkes Aroma; in geringer Menge auch für Teeaufgüsse; wirkt durchblutungsfördernd und krampflösend
      • ca. 50 Pflanzen; Keimung 15-25 Tage bei 16-20 °C; in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken
      • Haltbarmachung: einfrieren, einlegen in Essig oder Öl und trocknen
      • 11. Mai: ausgesät; erst ganzes Beet gewässert; kleine kreisrunde Fläche frei gemacht; eine Prise Samen darauf gestreut; dünn mit Erde bedeckt; vorsichtig gegossen
    • Zwiebeln "Zittauer gelbe" (April; Abstand 25 x 6 cm; Ernte ab September)[2]
      • Bodenansprüche: locker kräftiger Boden, der nicht frisch gedüngt sein darf; warme, sonnige Lagen
      • gelbe Speisezwiebel in hochrunder bis runder Form mit aufrecht wachsendem, festen Laub und dichten, feinschaligen Zwiebeln; eignen sich hervorragend für die Wintereinlagerung; Winterlagerung erst dann vornehmen, wenn das Laub vollkommen abgereift ist
      • 8 lfd. Meter; Keimung 14-20 Tage bei 15-20 °C; in Reihen dünn säen, in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken, gut andrücken und feucht halten; nach der Keimung die Sämlinge vereinzeln
      • 11. Mai: ausgesät; erst ganzes Beet gewässert; Zeile nur angedeutet; Samen etwa alle 6 cm gelegt; dünn mit Erde fein bedeckt und angedrückt; vorsichtig gegossen
  • Gewächshaus bepflanzt & besät
    • Basilikum "großblättrig" (Mitte Mai bis Juni; Ernte Mitte Juni bis September)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: wärmebedürftig; voller sonniger und geschützter Standort; nicht übermäßig gießen, aber auch nicht austrocknen lassen
      • Höhe 30 cm; hat große glänzende Blätter, viel Geschmack und verströmt intensiven Duft; bei Ernte nicht einzelne Blätter, sondern die Triebspitzen schneiden - die Pflanze verzweigt sich dann stärker und bildet mehr Blattmasse
      • 4 Töpfe; den Topf (optimaler Durchmesser 10 cm) bis ca. 2 cm unter den Rand mit Erde füllen, den befüllten Topf mehrmals auf den Boden aufstoßen, die Erde leicht andrücken und die Saatscheibe auflegen; gut angießen und nur fein mit Erde bedecken; Lichtkeimer, daher Aussaat nicht bzw. nur sehr fein mit Erde bedecken, bis zur Keimung aber immer feucht halten
      • 17. Mai ausgesät; Kuhle gebildet, feine Erde auf den Boden getan, 1 Saatscheibe darauf gelegt und fein mit Erde berieselt; zuletzt vorsichtig gegossen
      • 24. Mai: erste Sämlinge zu sehen
    • Borretsch (April bis Juli; Abstände 20 x 30 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Gurken, Kohl und Zucchini
      • Bodenansprüche: nährstoffarmer Boden; sonniger Standort; nach der Aussaat andrücken und feucht halten
      • feingeschnittene Blätter von gurkenähnlichem Geschmack dienen als Salat und Gurkengewürz; Blüten sind genießbar und dienen zur Verzierung von Gerichten; wirkt blutreinigend und schweißtreibend; ist auch Bienenfutterpflanze
      • einjährig; Höhe 60-80 cm; Aussaat im Freiland; Ernte der frischen Blätter und Blüten
      • ca. 50 Pflanzen; Keimung 7-14 Tage bei 15-22 °C; in 3-facher Samenstärke mit Erde bedecken
      • Haltbarmachung: einlegen in Essig; nur bedingt einfrieren
      • 17. Mai ausgesät; Kuhle gebildet, feine Erde auf den Boden getan, einige Körner gelegt und mit Erde dünn bedeckt; dann wieder einige Körner gelegt und leicht mit Erde berieselt; zuletzt vorsichtig gegossen
      • 24. Mai: erste Sämlinge zu sehen
      • 4. Juli: fängt an zu blühen
    • Gurken "Chinesische Slangen" (vorgezogen im April; Auspflanzen ab Mitte Mai; Abstände: Reihenabstand 1 m, Kornabstand 20 cm; Ernte ab Mitte Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: humoser, lockerer, gut durchlässiger Boden in sonniger Lage
      • Diese Salatgurke mit kurzem Hals bildet große, schlanke Früchte, die grün abreifen und bis in den Herbst tragen. Robust und widerstandsfähig.
      • Aussaat: 3-4 Korn in eine Mulde legen; nach Bildung des 2. Blattpaares vereinzeln und nur die beiden stärksten Pflanzen stehen lassen; nach Ausbildung des 5. Blattes den Haupttrieb abzwicken; regelmäßig lockern und gießen
      • 17. Mai ausgepflanzt; Pflanzen vorsichtig aus Blumentöpfen genommen; in Pflanzloch gesetzt, an Stab gebunden, Loch mit Erde aufgefüllt und angedrückt; zuletzt vorsichtig gegossen
      • 24. Mai: erste Gurkenblüten
      • Ende Juni: erste kleine Gurken zu sehen; eine Pflanze ist eingegangen
    • Paprika "Pantos" (vorgezogen Februar-Anfang April im Haus; April bis Mitte Mai Auspflanzung im Gewächshaus, Ende Mai Auspflanzung im Freien; Abstände 50 x 70 cm; Ernte Mitte Juli bis Mitte Oktober)[2]
      • länglicher Sortentyp mit spitzen rotreifenden Früchten; enorme Wüchsigkeit und Gesundheit
      • Höhe 80- 180 cm; kann im Gewächshaus über 1,80 m hoch werden, daher dreitriebiges Aufleiten an Schnüren empfohlen; Freilandpflanzung in warmen Lagen ab Mitte Mai
      • Aufzucht der Jungpflanzen möglichst warm (mindestens 20 °C) und hell; Aussat in Töpfe oder Schalen; Samen flach mit Erde bedecken, gut andrücken und feucht halten; tiefes Pikieren bis zu den Keimblättern erhöht die Standfestigkeit
      • 10-15 Pflanzen
      • 17. Mai ausgepflanzt; Blumentöpfe mit Vorsaat vorsichtig geleert und vorsichtig Sämlinge voneinander getrennt, ohne zu viele Wurzeln zu beschädigen; in Pflanzloch gesetzt, mit Erde aufgefüllt und angedrückt; zuletzt vorsichtig gegossen
  • Bohnen-Brokkoli-Rote Rüben-Beet angelegt + Aussaaten
    • Bohnenkraut (April bis Juni; Abstände 25 x 15 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Bohnen
      • Bodenansprüche: humusreicher Boden; sonniger bis halbschattiger Standort; nach der Aussaat andrücken und feucht halten
      • Aussaat im Freiland/Frühbeet; Keimung 10-15 Tage bei 16-20 °C; Saat nicht oder nur dünn abdecken
      • pikantes Gewürz für alle Bohnengerichte, fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und ist appetitanregend; dient auch als Tee bei Husten und Verschleimung; Ernte von Blättern und Trieben bis kurz vor der Blüte
      • ca. 200 Pflanzen; Höhe der Pflanze 30-40 cm
      • günstige Nachbarschaft: Buschbohnen, Dicke Bohnen, Kopfsalat, Rote Beete, Zwiebeln
      • Haltbarmachung: trocknen, einfrieren, einlegen in Öl
      • 21. Mai ausgesät; im Wechsel mit Dill je etwa 30 cm lange Linie vorsichtig mit Samen bestreut und angedrückt; zuletzt vorsichtig gegossen
    • Buschbohnen "Brittle Wax" (bis Mitte Juni möglich; Reihenabstände 40 x 4 cm, Horstabstände 40 x 40 cm; Ernte Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: zur Keimung werden 8-10 °C Bodentemperatur verlangt; tiefgründiger, nicht zu schwerer, humoser, kalkhaltiger Boden; etwas wingeschützter Standort günstig; gleichmäßige Wasserversorgung; sonniger Standort
      • 9 lfd. m; spät reifende, ertragreiche Sorte; hervorragende Hülsenqualität; Form: oval bis schmal, mittellange Hülsen
      • 21. Mai ausgesät; etwa alle 4 cm eine Bohnen gesteckt, in die Erde gedrückt und leicht mit Erde bedeckt; zuletzt vorsichtig gegossen; hat nur für etwas mehr als eine Zeile gereicht
    • Buschbohnen "Doppelte holländische Prinzess" (bis Ende Juni möglich; Reihenabstände 40 x 4 cm, Horstabstände 40 x 40 cm; Ernte Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: zur Keimung werden 8-10 °C Bodentemperatur verlangt; tiefgründiger, nicht zu schwerer, humoser, kalkhaltiger Boden; etwas wingeschützter Standort günstig; gleichmäßige Wasserversorgung; sonniger Standort
      • 9 lfd. m; mittelspäte Sorte; sehr ertragreiche Buschbohne mit langen, dickfleischigen, leicht gekrümmten, rundovalen Hülsen
      • für Frischverbrauch und Konservierung gleich gut geeignet; gut zum Einfrieren geeignet
      • 21. Mai ausgesät; etwa alle 4 cm eine, anfangs zwei Bohnen gesteckt, in die Erde gedrückt und leicht mit Erde bedeckt; zuletzt vorsichtig gegossen; hat nur für etwas mehr als eine Zeile gereicht
    • Buschbohnen "Purple Teepee" (Mai bis Mitte Juli; Abstand 30 cm; Ernte Juli bis Oktober)[2]
      • an blaugrünen Büschen wachsen blauviolette Bohnen über dem Laub; beim Kochen wechselt die Farbe in ein Dunkelgrün
      • die schwarzen Samen keimen willig auch noch in kühlerem Boden; Hülsenlänge 12-15 cm
      • Saatgut ist schon älter und war schlecht gelagert (feucht, Frost)
      • 17. Mai ausgesät; etwa alle 4 cm eine Bohne gesteckt, in die Erde gedrückt und leicht mit Erde bedeckt; zuletzt vorsichtig gegossen; hat nur für etwas mehr als eine Zeile gereicht
      • 24. Mai: erste Pflanzen kommen ans Tageslicht (nicht ganz sicher welche Bohnenart es ist)
    • Buschbohnen "Saxa" (bis Mitte Juli möglich; Reihenabstände 40 x 4 cm, Horstabstände 40 x 40 cm; Ernte Juli bis September)[2]
      • Bodenansprüche: zur Keimung werden 8-10 °C Bodentemperatur verlangt; tiefgründiger, nicht zu schwerer, humoser, kalkhaltiger Boden; windgeschützter Standort; gleichmäßige Wasserversorgung; sonniger oder Halbschatten-Standort
      • 9 lfd. m; frühe Sorte; runde Hülsen, meist leicht gekrümmt; sehr ertragreich; für Früh- und Spätsaaten
      • 17. Mai ausgesät; etwa alle 4 cm eine Bohne gesteckt, in die Erde gedrückt und leicht mit Erde bedeckt; zuletzt vorsichtig gegossen; zwei angefangene Packungen (angefangen) haben jeweils nur für etwa zwei Zeilen gereicht
    • Brokkoli (vorgezogen Februar bis März; Auspflanzung Anfang bis Mitte Mai; Pflanzabstand 50 x 50 cm)[2]
      • Bodenansprüche: humoser, feuchter, nährstoffreicher Boden; sonniger Standort
      • bildet große, kräftige Triebe von bläulich-grüner Farbe und ist aromatisch im Geschmack; Blumen und Stiele liefern ein zartes blumenkohl- bzw. spargelähnliches Gemüse
      • Vorkultur in Saatschalen, Frühbeet; erstarkte Sämlinge auf 5 x 5 cm vereinzeln
      • regelmäßig hacken und gut wässern
      • 17. Mai ausgepflanzt; Blumentöpfe mit Vorsaat vorsichtig geleert und vorsichtig Sämlinge voneinander getrennt, ohne zu viele Wurzeln zu beschädigen; in Pflanzloch gesetzt, mit Erde aufgefüllt und angedrückt; zuletzt vorsichtig gegossen
      • 21. Mai: 4 Pflänzchen haben keine Blätter mehr (Schnecken?); auf dem Beet nachgepflanzt
    • Dill (April bis August; Abstände 25 x 15 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden; sonniger Standort; wächst am besten unter deckenden Pflanzen, z.B. Gurken
      • beliebtes Gewürz für eingelegte Gurken und Salate; zerkleinerte Samen eignen sich für Tee, besonders mit Kümmel und Fenchel wirkt er lindernd bei Blähungen
      • einjährig; Aussaat im Freiland; Ernte von Blättern kurz vor der Blüte und des Samens bei trocknem Wetter
      • ca. 200 Pflanzen; Keimung 8-15 Tage bei 10-20 °C; in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken; nach Aussaat andrücken und feucht halten
      • Haltbarmachung: einfrieren, einlegen in Essig, Öl und Salz
      • 21. Mai: ausgesät; Zeile nur angedeutet; Samen eingestreut; dünn mit Erde fein bedeckt und angedrückt; vorsichtig gegossen
    • Kapuzinerkresse (Ende April bis Mai; Abstände 25 x 25 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Bohnen und Tomaten
      • Bodenansprüche: geeignet für sonnigen bis halbschattigen Standort
      • rankende und kletternde Mischung in Gelb- und Orangetönen; blüht zum ersten Frost
      • nicht zu stark düngen, da sonst vor allem Blätter gebildet werden
      • Blüten und junge Blätter sind essbar mit hohem Vitamingehalt und dekorieren jeden Salat; die grünen Samen können als Kapernersatz verwendet werden
      • 15-20 Pflanzen; Höhe der Pflanzen ca 200 cm; bei Voranzucht (März-April) 3-4 Korn in Töpfe legen; Saattiefe 1-2 cm, andrücken und feucht halten
      • 21. Mai ausgesät; abwechselnd mit Ringelblume etwa alle 25 cm zwei Samen in ein fingertiefes Loch getan, mit Erde bedeckt; zuletzt vorsichtig gegossen
    • Ringelblume "Calendula" (März bis Mitte August; Abstände 20 x 25 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • einjährig; leuchtend orange und gelb blühende Sommerblume und Heilpflanze; zu verwenden als Schmuckdroge in Kräutertees, als fetten Ölauszug (Massageöl) oder als Salbe bei Prellungen und Verspannungen, als Kosmetikum und die Tinktur (Alkoholauszug) zur schnelleren Wundheilung (äußerlich); die knalligen, frischen Zungenblüten dekorieren jeden Salat; der Tee schmeckt weniger bitter, wenn nur die Zungenblüten genutzt werden
      • wirkt gesundend auf den Boden und ist eine heilsame Mischkultur im Zier- und Nutzgarten
      • 100 Pflanzen; Höhe der Pflanzen: 25-50 cm; blüht umso reichlicher, je mehr sie beerntet wird
      • 21. Mai ausgesät; abwechselnd mit Kapuzinerkresse etwa alle 25 cm zwei Samen in ein fingertiefes Loch getan, mit Erde bedeckt; zuletzt vorsichtig gegossen
    • Rosmarin (April bis Juni; Abstände 30 x 30 cm)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • Bodenansprüche: humusreicher Boden; sonniger Standort; ist nicht ganz winterfest - braucht Abdeckung im Winter
      • mehrjährig; Aussaat im Frühbeet/in Töpfen; Ernte der jungen, nicht verholzten Triebe; Triebspitzen und ganze Zweige werden mitgekocht oder mitgebraten; entwickelt ein starkes Aroma; in geringer Menge auch für Teeaufgüsse; wirkt durchblutungsfördernd und krampflösend
      • ca. 50 Pflanzen; Keimung 15-25 Tage bei 16-20 °C; in 2-facher Samenstärke mit Erde bedecken
      • Haltbarmachung: einfrieren, einlegen in Essig oder Öl und trocknen
      • 21. Mai: im Wechsel mit Salbei ausgesät; kleine kreisrunde Fläche frei gemacht; eine Prise Samen darauf gestreut; dünn mit Erde bedeckt; vorsichtig gegossen
    • Rote Rübe "Detroit 2/Bolivar" (Mitte April bis Ende Juni; Reihenabstand 30 cm, in der Reihe auf 6-8 cm Abstand vereinzeln)[2]
      • kugelförmige, glatte Haut, tiefrotes Fleisch mit feinem Geschmack; sehr gut zum Einlagern geeignet
      • Saattiefe 3 cm
      • 17. Mai ausgesät; etwa alle 8 cm erst einen, später 2 Samen in ein fingertiefes Loch getan, mit Erde bedeckt und zuletzt vorsichtig gegossen; etwa ein Drittel der Packung blieb übrig
    • Salbei (Mai-Juli; Abstände 30 x 40 cm; Ernte ab August)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit Kohl und Rosen
      • Bodenansprüche: guter, lockerer Gartenboden; sonniger, warmer Standort
      • mehrjährig; Ernte nur der Triebspitzen ab August im Anbaujahr, in den weiteren Jahren auch die Blätter für den Frischverbrauch; vor der Blüte werden die frischen Laubtriebe geschnitten, die Blätter abgestreift und in dünner Lage getrocknet
      • als Würze; Salbeitee lindert Husten, Halsschmerzen und hemmt Schweißausbrüche und wirkt blutzuckersenkend
      • Höhe 50-70 cm; Aussaat ab März in Saatgefäße, erstarkte Sämlinge auf 5 x 5 cm vereinzeln, Jungpflanzen im April/Mai auf 30 x 40 cm ins Freiland pflanzen; Aussaat direkt ins Freiland ab Mai-Juli; Ende September auf 15 cm zurückschneiden; im Winter vor Frost schützen
      • 21. Mai ausgesät; abwechselnd mit Rosmarin etwa alle 30 cm drei Samen in ein fingertiefes Loch getan, mit Erde bedeckt; zuletzt vorsichtig gegossen


Juni 2012

    • Knollenfenchel "Finale" (vorgezogen im April)''[2]
      • Bodenansprüche: reichlich Kompost, reichlich feucht halten und später anhäufeln
      • schossfeste Sorte; für die gesamte Freilandsaison geeignet; bildet breitrunde, schwere, feste und gleichmäßige Knollen aus
      • Vorkultur möglichst in Töpfen, da hierdurch das Anwachsen verbessert wird
      • 21. Juni ins Frühbeet ausgepflanzt (zusammen mit einigen Kopfsalatpflänzchen)
    • Kopfsalat "Maikönig" (Vorsaat Mitte Mai; Abstand 25 x 25 cm; Ernte Mai bis Juni)[2]
      • Bodenansprüche: humoser, lockerer, normaler Gartenboden, der nicht mit Stallmist gedüngt ist; volle Sonne; hoher Wasserbedarf
      • frühe Freilandsorte mit gelblich-grünen, zarten Köpfen, deren Blattränder etwas rötlich gefärbt sind; auch für kalte Kästen unter Folie geeignet
      • ca. 200 Pflanzen (zu viele!); Keimung 7-14 Tage bei 10-16 °C; Temperaturen über 15 °C wirken sich negativ auf die Keimung aus; Salatpfanzen nie zu tief setzen, das Herz darf nicht mit Erde bedeckt werden - die Pflanzen würden faulen oder keine guten Köpfe bilden; vereinzeln/pikieren bei zu dichter Saat
      • 21. Juni einzelne Pflänzchen ins Frühbeet ausgepflanzt (zusammen mit Knollenfenchel)
    • Tomaten ausgegeizt


Juli 2012

  • Hecke zurück geschnitten
  • neues Beet zum Auspflanzen des Kürbis angelegt
  • Düngung mit Brennessel-Zwiebel-Knoblauch-Jauche auf Buschbohnenbeet
  • Düngung mit 1:10 Urin-Wasser-Gemisch im Tomatenhaus, Gewächshaus, Frühbeet und auf Kartoffelbeeten
  • Wiese weitestgehend mit Sense gemäht
  • Aussaat
  • Kopfsalat "Maikönig" (Vorsaat Mitte Mai; Abstand 25 x 25 cm; Ernte Mai bis Juni)[2]
    • Bodenansprüche: humoser, lockerer, normaler Gartenboden, der nicht mit Stallmist gedüngt ist; volle Sonne; hoher Wasserbedarf
    • frühe Freilandsorte mit gelblich-grünen, zarten Köpfen, deren Blattränder etwas rötlich gefärbt sind; auch für kalte Kästen unter Folie geeignet
    • ca. 200 Pflanzen (zu viele!); Keimung 7-14 Tage bei 10-16 °C; Temperaturen über 15 °C wirken sich negativ auf die Keimung aus; Salatpfanzen nie zu tief setzen, das Herz darf nicht mit Erde bedeckt werden - die Pflanzen würden faulen oder keine guten Köpfe bilden; vereinzeln/pikieren bei zu dichter Saat
    • 21. Juni einzelne Pflänzchen ins Frühbeet ausgepflanzt (zusammen mit Knollenfenchel)
    • 1. Juli weitere Pflänzchen ins Frühbeet ausgepflanzt (Lückenfüllung)
    • 23. Juli: keines der Pflänzchen hat überlebt, alle sind weg
  • Kresse "Einfache Kresse" (ganzjährig)[2]
    • rasch wachsende Kresse; kann auf Fliespapier (Küchenrolle), im Keimapparat oder im Blumentopf gesät werden
    • Aussaat breitwürfig; zur Keimung feucht halten
    • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
    • 16. Juli in Kräuterspirale ausgesät (mittig zwischen Orangenminze & Minze)
    • 23. Juli: massenhaft kleine Pflänzchen zu erkennen
  • Petersilie "Mooskrause 2" (März bis Juli; Abstände 10 x 25 cm; Ernte Mai bis November)[2]
    • Bodenansprüche: mittelschwerer, humusreicher, tiefgründiger Boden; mag mäßige Temperaturen und eine hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit
    • zwei- bis mehrjährige Kultur; Mooskrause zeichnet sich durch mittel- bis dunkelgrüne stark gekräuselte Blätter sowie kräftigen Wuchs aus und ist zur Schnittnutzung geeignet; reich an Vitamin A
    • auch zum ökologischen Pflanzenschutz!
    • 3-4 m²; Saattiefe 2-3 cm; während der Keimung feucht halten; Pflanzenhöhe 15-25 cm
    • 16. Juli in Kräuterspirale ausgesät (unten neben Schnittlauch)


August 2012

  • Hecke fertig zurück geschnitten
  • Brokkoli, Gurken, Tomaten, Bohnen, Karotten, Dill geerntet
  • Salbeiblätter gepflückt und getrocknet
  • Kartoffelpflanzen welken jetzt; Kartoffeln können geerntet werden, wenn das Grün völlig verwelkt ist
  • Gurkenpflanzen sind fast komplett eingegangen/verwelkt - nur eine Pflanze sieht noch gut aus
  • Paprikapflanzen wachsen massiv und blühen; eine Pflanze hat bereits mehrere Paprikafrüchte
  • Meerrettich wächst gewaltig


September 2012

  • Pflaumen geerntet


April 2013

  • 30-40 Kartoffeln am 2. April 2013 zum Vorkeimen ausgelegt
  • 29x3 Tomaten-Samen am 2. April 2013 im Blumenkasten vorgesät
    • Tomate "Matina" (ab Mitte März im Zimmer oder warmen Frühbeet/Gewächshaus; Auspflanzung ab Mitte Mai)[2]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden und viel Feuchtigkeit, Licht und Wärme
      • frühe, platzfeste Freilandtomate; laub kartoffelblättrig; besonders aromatischer Geschmack
      • Keimtemperatur mindestens 24 °C; frostempfindlich
    • kleine Pflänzchen zu sehen am 14. April 2013
  • 8 Blumentöpfe Pflücksalat "Till" am 3. April 2013 vorgesät
    • Pflücksalat "Till" (Mitte Januar bis Juli im Haus; Mitte März bis Juli im Freien; Abstände 25 x 30 cm; Ernte Mitte April bis Mitte Oktober)[2]
      • die fest geschichteten Blätter mit originellen Blattzipfeln bilden eine kopfähnliche frischrüne Rosette mit hellgelbem Herz; schossfester Salat für den Anbau von Frühjahr bis Herbst
      • sehr gut geeignet auch für den frühen geschützten Anbau unter Glas und Folie; lange Haltbarkeit auf dem Beet
      • die Aussaaten sind nur schwach zu bedecken (Lichtkeimer); bei sehr warmer Witterung zur Aussaat diese direkt nach dem Säen ca. 10 Stunden kühl halten, da es bei zu hohen Temperaturen zur Keimhemmung kommen kann
      • 150 Pflanzen
    • kleine Pflänzchen zu sehen am 14. April 2013
  • 8 Blumentöpfe (schlecht gelagertes) Saatgut Kohlrabi "Azur Star" am 3. April 2013 vorgesät
    • Kohlrabi "Azur Star" (April bis Juli; Abstände 20 x 30 cm)[2]
      • frühester blauer Treibhaus- und Freilandkohlrabi; raschwüchsig, schoßfest, feiner Geschmack
      • Anbau bis zum Herbst
      • Saatgut wurde schlecht gelagert (feucht, Frost)
    • kleine Pflänzchen zu sehen am 14. April 2013
  • 2 rote und 2 gelbe Himbeersträucher sowie 2 rote, 2 gelbe und 2 schwarze Johannisbeersträucher am 20. April 2013 gepflanzt:
    1. Himbeere "Fallgold" - Rubus idaeus[2]
      • Frucht: Mittelgroß goldgelbe, rundliche bis stumpf kegelförmige Frucht. Auch wenn die Farbe es nicht vermuten lässt, diese Sorte ist sehr süß und hat ein hervorragendes Himbeeraroma.
      • Reife: Herbsttragende Sorte. Zweimal tragend. Erste Ernte im Juni. Zweite Ernte im August-September.
      • Standort: Anspruchslos, sehr gut winterhart. Bevorzugt sandig-humose Gartenböden. Düngung mit Beerenobstdünger im März-April.
      • Ende Juni 2013 erste reife Beeren
    2. Stachellose Himbeere "Glen Ample"[2]
      • Wuchs: Ohne Blessuren können Sie die Früchte von den stachellosen Ruten dieser in Schottland gezüchteten Kinder-Himbeere ernten.
      • Frucht: Große bis mittelgroße, rundliche bis breit-kegelförmige Früchte, leuchtend rot, guter Geschmack und gutes Aroma.
      • Reife: Mittelfrüh, im Juli.
      • Standort: Anspruchslos, sehr gut winterhart. Bevorzugt sandig-humose Gartenböden. Düngung mit Beerenobstdünger im März-April. Abgetragene Ruten im Winter herausschneiden.
    3. Rote Johannisbeeren - Ribes rubrum[2]
      • Frucht: Mittelgroß, mild-säuerlich
      • Genussreife: ca. Mitte August
      • Lagerfähigkeit: 3-5 Tage, Tiefkühlfrucht
      • Bodenansprüche: Mittelschwerer Sand- bis Lehmboden, nährstoffreich, genügend feucht
      • Befruchtersorten: Selbstbefruchter, zusätzliche Fremdbestäubung erhöht die Fruchtbarkeit
      • Standort: sonnig bis halbschattig; Höhe 1-2 m; Ernte: August
    4. Johannisbeere "Öjebyn"[2]
      • schwarze Beeren; Standort: sonnig bis halbschattig; Höhe; 1-2 m; Ernte: Juni-Juli
    5. weiß-gelbe Johannisbeere - Ribes rubrum[2]
      • Standort: sonnig bis halbschattig; Höhe: 1-2 m; Ernte: Juni-Juli
    6. Johannisbeere "Rovada"[2]
      • Standort: sonnig bis halbschattig; Ernte: Juni-Juli
    7. Johannisbeere "Weiße Versailler"[2]
      • Standort: sonnig bis halbschattig; Ernte: Juni-Juli
    8. Johannisbeere schwarz - Ribes nigrum[2]
      • Wuchs: mittelhoher, aufrecht wachsender Strauch. Wird ca. 1,50 hoch und breit
      • Früchte: Große, schwarze, aromatische Beeren in kleinen Trauben. Sehr guter Geschmack mit intensivem Johannisbeeraroma.
      • Reife: Ende Juni bis Anfang Juli
      • Standorte: Anspruchslos, sehr gut winterhart. Düngung mit Beerenobstdünger im März-April. Erhaltungsschnitt ab dem 5. Standjahr. Dazu werden die älteste, abgetragenen Triebe herausgeschnitten.
      • Anfang Juli erste reife Beeren
    9. Himbeere "Golden Everest"[2]
      • Erntezeit: Mitte Juli-September
      • Reife: Herbstsorte, Ernte ab August
      • Früchte: große ovale Früchte; gelbfrüchtig, trägt an einjährigen Ruten
      • Wuchs: Mittellange, starke und robuste Ruten. Benötigen nur einfaches Drahtgerüst; können im Herbst ebenerdig abgeschnitten werden
      • Pflanzzeit: Topfballen pflanzen ganzjährig
      • Standort: keine Himbeeren als Vorkultur; leichter, humoser Boden; in schweren Böden Dammkultur wählen
      • Abstand: 30 cm in der Reihe, 200-250 cm zwischen den Reihen
      • Kulturanleitung Herbsthimbeeren: Herbsthimbeeren tragen an den einjährigen Ruten ab Anfang August. Dank der nur einjährigen Kultur und der späten Reifezeit kennen sie keine Rutenkrankheiten und keine Würmer. Die abgetragenen Ruten werden Ende November bodeneben entfernt.
      • Kulturtipp: zwischen den Reihen kann eine Grasmischung eingesät werden, die regelmäßig gemulcht wird. Im Pflanzjahr werden die Pflanzen mit jäten unkrautfrei gehalten, später kann mit Rindenkompost oder Holzspänen abgedeckt werden. Solche Abdeckarbeiten sollten im Sommer (und nicht im Frühjahr) erfolgen.
      • Biologische Pflanzenschutzmaßnahmen: Genügend große Reihenabstände wählen, damit die Pflanzen gut abtrocknen (weniger Rutenkrankheiten). Nur leichte, gute Böden wählen, keine Staunässe. Robuste, resistente Sorten pflanzen.
      • Düngung: 15-20 g Beerendünger pro m². Nicht zu spät düngen, um bei den Sommersorten die Holzausreifung nicht zu beeinträchtigen.
    10. Himbeere "Zefa 3 Herbsternte" - Rubus idaeus[2]
      • Frucht: kleine bis mittelgroße, stumpf kegelförmig leuchtend rote Früchte, sehr guter Geschmack und gutes Aroma.
      • Reife: Herbsttragende Sorte, Mitte August-Ende September
      • Standort: Anspruchslos, sehr gut winterhart. Bevorzugt sandig-humose Gartenböden.
      • Pflege: Düngung mit Beerenobstdünger im März-April. Nach der Ernte können alle Triebe im Winter vollständig zurückgeschnitten werden.
      • im Juni 2013 trotz feuchtem Boden komplett vertrocknet und eingegangen
  • Sauerkirsch-Baum und Apfelbaum gepflanzt am 21. April 2013:
    1. Apfel "Alkmene"[2]
      • Genussreife: September-November
      • Befruchter: Cox Orange, James Grieve, Golden Delcious
      • ha C 10 ab 6 cm; Malus Domest Stamm; Apfel i.S. ha Co
    2. Sauerkirsche "Morellenfeuer"[2]
      • Pflanzenpass: D-NW2-1000172
      • Reife: 5.-6. Kirschwoche
      • Synonym: Kelleris 16
      • selbstbefruchtend; ha C10 ab 6 cm; Baumschule Eikermann


Mai 2013

  • Kopfweiden (?)[3] am 9. Mai 2013 am Bach gesteckt (vom Nachbarn bereit gestellt)
  • Brennesseljauche am 9. Mai 2013 angesetzt
  • Brombeeren/Himbeeren (?) und Walnüsse (?) im Hang mit Pflöcken markiert
  • Schnittholz in handliche Stücken zersägt


Juni 2013

  • Düngung (fast) aller Beete und Beerensträucher mit Brennesseljauche bzw. Urin (1:10)


März 2015

  • Vorsaat:
    • Tomate "Matina" (ab Mitte März im Zimmer oder warmen Frühbeet/Gewächshaus; Auspflanzung ab Mitte Mai)[2]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher Boden und viel Feuchtigkeit, Licht und Wärme
      • frühe, platzfeste Freilandtomate; laub kartoffelblättrig; besonders aromatischer Geschmack
      • Keimtemperatur mindestens 24 °C; frostempfindlich
      • am 7. März 2015 in 40 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
      • am 8. März 2015 in 31 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
      • am 16. März 2015 sind in fünfzehn Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen
      • am 23. März 2015 sind in 34 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen; zwei Töpfe pikiert, da mehrere Pflänzchen aus zusammengeklebten Samen kamen -> drei pikierte Pflänzchen in noch leere Töpfe gesetzt (wo bisher noch nichts kam - diese drei wurden in der angegebenen Zahl noch nicht berücksichtigt)
      • am 29. März 2015 sind in 44 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen
      • ein Keimling ist wieder eingegangen und wurde am 7. April durch einen pikierten Kohlrabi-Keimling ersetzt
      • am 18. April 2015 sind in 44 Töpfen Pflanzen am Wachsen; zur Stabilisierung an einen Stab im Topf gebunden
      • am 25. April 2015 zehn Pflanzen weggegeben; 2 Cocktailtomaten erhalten
    • Kohlrabi "Blauer Speck" (April bis Juni; Abstände 30 x 25 cm)[2]
      • vorzügliche Spätsorte mit großen, runden dunkelblauen, zarten Knollen
      • im Einschlag haltbar bis zum Frühjahr
      • Vorkultur ab März in Torfquelltöpfe, Saatschaalen oder Frühbeet; ab April-Juni ins Freiland säen
      • regelmäßig lockern und wäßern
      • Ernte Juli-September
      • Bodenansprüche: humusreicher, mittelschwerer, feuchter Boden in sonniger Lage
      • Kohlrabi wird tief gepflanzt, d.h. tiefer als die Setzlinge vorher standen; die Wurzeln nie umbiegen; zur Ernteverfrühung und gegen die Kohlfliege mit Frühbeet-Vlies abdecken
      • am 8. März 2015 in 13 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
      • am 9. März 2015 in 24 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
      • am 16. März 2015 sind in neun Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen
      • am 23. März 2015 sind in 20 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen
      • am 29. März 2015 sind in 23 Töpfen kleine Pflänzchen zu sehen; Nachsaat in 41 kleine mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe (Töpfchen, in denen weder Tomate noch Kohlrabi angegangen war) mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
      • am 7. April 2015 sind in 17 Töpfen der nachgesäten Kohlrabis Keimlinge zu sehen; einer davon enthält zwei Pflänzchen, eines davon wird pikiert und in einen Topf mit einem eingegangenen Tomatenkeimling gesetzt
      • am 18. April 2015 sind insgesamt nur noch in 24 Töpfen Keimlinge, die anderen sind eingegangen, obwohl es weder zu nass noch zu trocken war; in 40 Töpfen nochmal nachgesät
    • Weißkohl "Amager kurzstrunkig" (März bis April möglich; als Freisaat April bis Mai; Auspflanzen April bis Mai; Abstände 50 x 50 cm; Ernte September bis Oktober)[2]
      • Bodenansprüche: nährstoffreicher, humoser und feuchter Gartenboden; reichlich Bewässerung und mehrmalige Düngung erforderlich; sonniger Standort
      • ca. 120 Pflanzen; mittelspäte, sehr ertragreiche Qualitätssorte mit mittelgroßen, plattrunden, festen Köpfen
      • bis Dezember lagerfähig
      • am 29. März 2015 in 70 mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen; dünn wieder mit Erde abgedeckt; vorsichtig gegossen; ins Gewächshaus gestellt
      • am 16. April 2015 erste kleine Pflänzchen in einzelnen Töpfen sichtbar; zuvor war es vermutlich zu kalt, weil es einen Witterungswechsel mit kalten, wolkigen und stürmigen Tagen gab, wo es im Gartenhäuschen vermutlich nicht warm wurde
    • Kornblume (März bis April; Blüte Juni bis September)[2]
      • Bodenansprüche: sonniger Standort
      • Reihenabstand: 30 cm, auf 20 cm vereinzeln oder breitwürfig, Saattiefe 0,5 - 1 cm
      • am 18. April 2015 in drei Blumenkästen mit Anzuchterde je zwei Zeilen ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; ins Gartenhaus gestellt; sollen später auf die Fensterbänke vom Gartenhaus
    • Studentenblume (März bis April)[2]
      • dunkelorange; 20-25 cm; einjährige Sommerblume für fast jeden Standort; gedeiht auch im Schatten großer Bäume, in Halbschatten oder voller Sonne
      • zur Füllung und Bodendeckung von Rabatten, traditionell auch als Grabbepflanzung
      • die Blüten sind locker gefüllt und riechen sehr intensiv, deshalb als Schnittblume meist gemieden
      • breitwürfig oder in Reihen, später vereinzeln oder sofort einzeln in kleine Töpfe, Saattiefe 1-2 cm; ab Mai in Reihen oder lockeren Gruppen auspflanzen
      • am 18. April 2015 in kleine Töpfe mit Anzuchterde mit je einem Pflanzloch mehrere Samen ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; ins Gartenhaus gestellt; sollen später in die Rabatten an der Straße
    • Sonnenblume
      • eigenes Saatgut aus dem Jahr 2012
      • am 18. April 2015 Fläche zwischen Flieder und Forsythie hinterm Haus vorbereitet, Pflanzlöcher in Reihen versetzt und jeweils ein Samenkorn versenkt; Löcher geschlossen, Erde angedrückt und gewässert
    • Porree "Avano" (März bis April im Freien; Auspflanzung Mai bis Juni; Abstände 40 x 15 cm; Ernte Dezember Mitte Mai)[2]
      • kräftiges, blaugrünes Blatt und mittellange, dicke, weiße Schäfte; durch sehr gute Frosthärte zur Überwinterung auf dem Beet geeignet
      • zur Freilandanzucht Aussaat in Reihen (Tüteninhalt auf ca. 2 m Länge verteilen), gut andrücken und feucht halten; nach ca. 12 Wochen, wenn die Pflanzen fast bleistiftstark sind, erfolgt die Pflanzung in Furchen auf gut gedüngtem Boden
      • durch Anhäufeln erhält man längere Schäfte mit einem höheren Weißanteil; Anzucht im Haus in Töpfen oder Kisten am hellen Fensterplatz ist möglich
      • am 18. April 2015 in drei Blumenkästen mit Anzuchterde je zwei Zeilen ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf Fensterbänke an der Südseite des Hauses gestellt
    • Schnittlauch (März bis Mitte Juli; Abstände 30 x 15 cm; Ernte von April bis Oktober)[2]
      • zum ökologischen Pflanzenschutz!
        • in Kombination mit anderen Lauchpflanzen, z.B. Porree und Zwiebeln
      • mehrjährig; ca. 30 cm hohe Pflanze; würzig, mit mittelstarken straffen Halmen; Schnittlauch ist reich an Vitamin C und Carotin; blüht in rosarot - lila Scheindolden, die auch essbar sind
      • ca. 2 m²; zum Treiben im Winter geeignet; Aussaattiefe 2-2,5 cm; bei Reihensaat können pro Reihe ca. 200-300 Samen ausgebracht werden; bei Aussaat in Töpfen sollten pro Topf mindestens 30 Samen ausgesät werden
      • Schnittlauchsaatgut besitzt nur im ersten Jahr hohe Keimfähigkeit
      • am 18. April 2015 in die Häfte eines Blumenkastens (ander Hälfte: Petersilie) mit Anzuchterde breifwürfig ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf eine Fensterbank an der Südseite des Hauses gestellt
    • Petersilie "Mooskrause 2" (März bis Juli; Abstände 10 x 25 cm; Ernte Mai bis November)[2]
      • Bodenansprüche: mittelschwerer, humusreicher, tiefgründiger Boden; mag mäßige Temperaturen und eine hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit
      • zwei- bis mehrjährige Kultur; Mooskrause zeichnet sich durch mittel- bis dunkelgrüne stark gekräuselte Blätter sowie kräftigen Wuchs aus und ist zur Schnittnutzung geeignet; reich an Vitamin A
      • auch zum ökologischen Pflanzenschutz!
      • 3-4 m²; Saattiefe 2-3 cm; während der Keimung feucht halten; Pflanzenhöhe 15-25 cm
      • am 18. April 2015 in die Häfte eines Blumenkastens (ander Hälfte: Schnittlauch) mit Anzuchterde breifwürfig ausgesät, mit Erde bedeckt und gegossen; außen auf eine Fensterbank an der Südseite des Hauses gestellt
    • Zucchini
      • am 26. April 2015 in vier mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen pro Loch; wieder mit Erde abgedeckt & gegossen; in warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
    • Kürbis "Hokkaido" (eigenes Saatgut aus 2013; ursprünglich Bioladen-Saatgut)
      • am 26. April 2015 in vier mit Anzuchterde gefüllte Blumentöpfe ausgesät mit jeweils 1 Samen pro Loch; wieder mit Erde abgedeckt & gegossen; in warmen Zimmer ans Fenster am Heizkörper gestellt
  • Kartoffeln zum Vorkeimen in vier Kisten in hellem Kellergang ausgelegt; allesamt Speisekartoffeln, die bereits mehr oder weniger aktiv am Keimen waren
    • sollen bis zum Kartoffellegen im Mai hier bleiben
  • Pflanzungen:
    • Stachelbeere "Hinnomäki" (rote Früchte, Ernte im Juli)[2]
      • Bodenansprüche: sonnige bis halbschattige Lage
      • am 16. April 2015 2 Stämmchen nahe der schon vorhandenen 2014 gesetzten weißen Stachelbeere (sonniger bis halbschattiger Standort, Blüte im Mai, Ernte im August/September)[2] eingepflanzt; Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; Pflanzloch mit Pflanzerde angefüllt; zuletzt gegossen
    • Flieder "Fairy Dust" (weiße Blüte im Mai/Juni und September)[2]
      • Bodenansprüche: sonnige bis halbschattige Lage
      • am 16. April 2015 2 Sträucher zur Abgrenzung des Stellplatzes zur Kirsche hin eingepflanzt; Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; Pflanzloch mit Pflanzerde angefüllt; zuletzt gegossen
    • Flieder "Flamingo" (violette Blüte im Mai)[2]
      • Bodenansprüche: sonnige bis halbschattige Lage
      • Blüte: gefüllt, rosa, duftend
      • am 16. April 2015 2 Sträucher zur Abgrenzung des Stellplatzes zur Kirsche hin eingepflanzt; Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; Pflanzloch mit Pflanzerde angefüllt; zuletzt gegossen
    • Kulturheidelbeere "Northland" (Fruchtreife im Juli)[2]
      • Reifezeit: mittel (7 M.)
      • hellblaue, frisch säuerliche mittelgroße Früchte; groß, in Trauben, markig, süß aromatisch; eignen sich zur Verarbeitung
      • Pflanzanleitung:
        1. Pflanzware nach dem Kauf bis zum Einsetzen versorgen (wässern)
        2. Pflanzloch 2-3 mal so groß wie Topfballen oder Wurzelwerk ausheben
        3. Pflanzlochgrund lockern, mit feuchtem Torf oder Humus mischen
        4. beschädigte und zu lange Wurzeln zurückschneiden
        5. beim Einsetzen Pflanze gut rütteln, damit keine Hohlräume entstehen
        6. gut durchdringend wässern
      • am 17. April 2015 2 Sträucher unterhalb der schon vorhandenen 2014 gepflanzten Blaubeeren ("Ozarkblue": volle Sonne, ) gesetzt; - Halbschatten; 150 cm Wuchshöhe; Blüte im Mai; essbare Früchte im Juni-September)[2] Wurzelballen zum Schutz mit engmaschigem Drahtgitter eingewickelt; nach Einsetzen mit etwas nadellaubhaltiger Erde über die Pflanzstelle gegeben; zuletzt gegossen


  1. 1,0 1,1 1,2 Informationen aus dem Samenhaus Döbeln vom 29.3.2012
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 2,27 2,28 2,29 2,30 2,31 2,32 2,33 2,34 2,35 2,36 2,37 2,38 2,39 2,40 2,41 2,42 2,43 2,44 2,45 2,46 2,47 2,48 2,49 2,50 2,51 2,52 2,53 2,54 2,55 2,56 2,57 2,58 2,59 2,60 2,61 2,62 2,63 2,64 2,65 2,66 2,67 2,68 2,69 2,70 2,71 2,72 2,73 2,74 2,75 2,76 2,77 2,78 Quelle: Angaben auf der Samenpackung
  3. laut Information des Nachbarn